Wohnungsgeberbestätigung ist Pflicht für Vermieter

Meldegesetz
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Seit dem 1. November 2015 gilt das Bundesmeldegesetz mit verschärften Richtlinien. Lesen Sie hier, welche Pflichten dies für den Vermieter mit sich bringt.

Wohnungsgeberbescheinigung

Bei einem Mieterwechsel gelten bundesweit strenge Vorschriften: Als Vermieter müssen Sie Ihrem Mieter den Einzug schriftlich bestätigen. Hierfür reicht ein formloses Schreiben.

Folgende Punkte müssen darin unbedingt enthalten sein:

  • Name und Anschrift des Wohnungsgebers
  • Datum des Einzugs
  • Anschrift der Mietwohnung
  • Namen der meldepflichtigen Personen

Lesetipp: Ausführliche Informationen zur Wohnungsgeberbestätigung

PDF Vorlage für eine Wohnungsgeberbestätigung

Fordern Sie hier eine am PC beschreibbare PDF Vorlage an

Tipp: Diese und weitere nützliche PDFs rund um den Umzug finden Sie im Dokumenten Center.

Hohe Bußgelder

Achtung: Bei unvollständig oder fehlerhaft ausgefüllten Formularen droht Vermietern ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro. Die Wohnungsgeberbescheinigung müssen Mieter innerhalb von zwei Wochen nach dem Ein- oder Auszug bei der Meldebehörde einreichen oder elektronisch übermitteln, sonst müssen auch sie mit einem Bußgeld rechnen. Die Meldebehörde kann sich mit Rückfragen bei Vermietern melden, genauso hat dieser das Recht sich beim Amt zu erkundigen, ob sich seine Mieter ordnungsgemäß angemeldet haben.

Mit dem neuen Gesetz sollen Scheinanmeldungen vermieden werden, was in Ballungsräumen oft der Fall war, um zum Beispiel Kitaplätze in einem beliebten Einzugsgebiet zu bekommen oder bei der Autoversicherung zu sparen. Wer seinen Mieter zum Schein anmeldet, kann mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro bestraft werden.

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