Kinderzimmer, die Spaß machen

Kinderzimmer, die Spaß machen

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Zum Schulanfang brauchen Erstklässler nicht nur einen Ranzen und Schreibzeug, sondern auch zuhause einen passenden Platz für Schularbeiten. Deshalb sollten Eltern sich rechtzeitig um den richtigen Schreibtisch und einen passenden Stuhl kümmern. Wie der sein soll und worauf Sie bei der Einrichtung im Kinderzimmer sonst noch achten müssen.

Flexibel und komfortabel muss der Schreibtisch sein

Die richtigen Lernmöbel für ein Schulkind passen optimaler Weise nicht nur im ersten, sondern auch in den folgenden Schuljahren. Deswegen eignen sich Tisch und Stuhl, die mitwachsen, zum Schulanfang am besten. Verstellmöglichkeiten sollte es nicht nur bei der Tisch- und Sitzhöhe geben. Auch die Rückenlehne des Stuhls und der Winkel der Arbeitsplatte müssen sich anpassen lassen. Scheuen Sie sich nicht, im Möbelhaus mit den Einstellungen zu spielen. Die Hebel sollten auch von Ihrem Kind problemlos und ohne Quetschgefahr zu bedienen sein. Geben Sie Ihrem Schulanfänger außerdem Zeit zum Probesitzen – und das möglichst länger als nur ein paar Minuten. Beim Schreiben, Rechnen und Malen führt eine verkrampfte Haltung schnell zu Kopf-, Nacken- und Rückenbeschwerden. Dass Ihr Kind sich an seinem neuen Arbeitsplatz wohlfühlt, ist deshalb sehr wichtig.

Auf geprüfte Sicherheit achten

Genau so wie die Sicherheit Ihres Kindes. Es ist langes Sitzen wahrscheinlich noch nicht so gewohnt und neigt vielleicht zum Zappeln. Das ist auch gut so: Wer seine Sitzhaltung alle paar Minuten verändert und zwischendurch auch mal aufsteht, leidet weniger unter Verspannungen. Den Bewegungsdrang Ihres Kindes müssen die neuen Schreibtischmöbel aber auch aushalten. Der Tisch muss absolut stabil stehen. Die Kanten der Tischplatte müssen abgerundet sein. Als Sitzmöbel kaufen Sie am besten einen Drehstuhl auf Rollen. Achten Sie auf Kippsicherheit, auf Material und Verarbeitung. Armlehnen aus billigem Plastik brechen schnell. Scharfe Kanten haben an Kindermöbeln nichts verloren. Das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit sollten die neuen Möbel auf jeden Fall haben.

Raum zu wachsen

Nicht nur vielseitig und praktisch sollen sie sein. Kindermöbel von heute halten mit den Kleinen Schritt und passen sich ihrer Entwicklung an. Wenige Handgriffe genügen, um aus so manchem Babybett ein Kinderbett zu machen. Hier werden einfach das obere Fuß- und Kopfteil abgenommen und die kurzen Seitenwände gegen längere ausgetauscht. Dank Zubehör kann es später auch zur Minibank und sogar zum Schreibtisch umgebaut werden – ein echter Verwandlungskünstler.

Kinder wollen spielend ihre Welt entdecken. Da bietet es sich an, die Möbel gleich mit in das Spiel einzubeziehen. Viele Hersteller haben sich dieser Anforderung gestellt und bieten Betten mit Spiel- und Lernelementen an. Ganz nach Geschmack gibt es Hochbetten mit Kaufmannsladen in der „unteren Etage“, das Fußballbett mit abnehmbarer Torwand für kleine Ballacks oder eine Piratenwelt mit Steuerrad und Rutsche. Hier kann der kleine Kapitän in seine Fantasiewelt eintauchen. Große Schubladen unter den Betten bieten Stauraum für das Lieblingsspielzeug.

Nicht nur einzelne Möbelstücke, sondern gleich das gesamte Mobiliar lässt sich immer wieder verändern und neu aufstellen. Modular konzipierte Einrichtungen können je nach Bedarf übereinander oder nebeneinander gestapelt werden. Schränke und Regale lassen sich speziell an die Körpergröße anpassen. Flexible Systeme zum Verstauen und stabile Rollkästen können jederzeit erweitert werden. Spezielle Beschläge ermöglichen eine Verbindung einzelner Elemente, so dass die Möbel beliebig umgestellt werden können. Auch Hakenleisten und Stofftaschen lassen sich je nach Bedarf anbringen und an anderer Stelle integrieren, ganz ohne Löcher zu bohren – so wird auch das Aufräumen zum Kinderspiel.

Je bunter desto besser

Für Kinder kann es gar nicht bunt genug zugehen. Muster, Farben und Formen in wilder Kombination, machen kleine Entdecker neugierig. Darüber hinaus wirken sich Farben positiv auf die Entwicklung aus. Weil das Farbwissen von Menschen auf Erfahrungswerten basiert, müssen Kinder lernen, Farben zu sehen und zu erkennen. Das beginnt am Besten im eigenen Zimmer. Bunte Motive auf Kissen, Stoffen und Co. regen die Fantasie an. Tapetentiere liegen voll im Trend und so wird die Kinderwelt zum Dschungel oder Zoo. Viel Spaß bringen Tapeten mit vorgezeichneten Bildern zum Ausmalen. Das Beste daran: Hier ist das Bemalen der Wände ausdrücklich erlaubt. Sehr beliebt beim Nachwuchs sind auch coole Graffiti als Wanddeko.

Accessoires und Co.

Ob Lieblingsstar oder Fantasiewelt, für jeden und zu jeder Themenwelt gibt es eine ganze Palette an Möbeln, Teppichen und Accessoires. Rosa für Mädchen und Blau für Jungs war gestern. Heute erobern Comic-Helden, Pferde, Feen und Fußballspieler die Kinderzimmer. Die Lieblingsmotive zieren Bordüren, Wandsticker, Gardinen und Bettwäsche. Nicht schlimm, wenn sich der Geschmack ändert: Deko-Sticker auf Tapeten und Möbeln lassen sich ganz leicht wieder entfernen und machen Platz für eine neue Schwärmerei.