Wozu dient ein Immobiliengutachten?

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Ein Immobiliengutachten dient der Bewertung von Immobilien (siehe auch Immobilienwert ermitteln oder Wertgutachten). Den Wert einer Immobilie zu kennen, ist vor allem beim Kauf und Verkauf, bei einem Scheidungsverfahren, bei der Vermögensaufteilung, bei Erbauseinandersetzungen oder bei Zwangsversteigerungen erforderlich.

In einem Immobiliengutachten wird der Verkehrswert (Marktwert) eines Hauses, einer Eigentumswohnung oder von gewerblich genutzten Gebäuden durch gesetzlich normierte Verfahren ermittelt. Neben der Bewertung der Immobilie werden in einem solchen Gutachten auch Rechte, weitere Umstände und Besonderheiten festgehalten.

Erstellt werden Immobiliengutachten von Sachverständigen, also beispielsweise Bau- und Vermessungsingenieuren, von Architekten, Maklern oder von Bankkaufleuten.

Die Kosten für Immobiliengutachter sind in der Regel abhängig vom Wert der Immobilie und vom Schwierigkeitsgrad der Begutachtung. Noch bis vor zwei Jahren hatten sich Gutachter nach der Honorartabelle für Architekten und Ingenieure (HOAI) zu richten. Diese ist allerdings ersatzlos gestrichen worden. Seitdem können Sachverständige für Immobiliengutachten ihre Vergütung vollkommen frei aushandeln. Daher ist es in jedem Fall ratsam, sich im Voraus auf eine Kostenvereinbarung über das zu erstellende Gutachten zu einigen.

Als Anhaltspunkt sei hier erwähnt: Nach der alten Honorartabelle betrugen die Kosten für die Bewertung eines durchschnittlichen Einfamilienhauses im Wert von 300.000 Euro etwa 1.000 bis 1.800 Euro, je nach Schwierigkeitsstufe.

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