Immobilien als Altersvorsorge

Immobilien als Altersvorsorge
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Niedrige Zinsen, Angst vor einer weiteren Finanzkrise und Unsicherheit in Bezug auf den Euro – viele Menschen sehen in Immobilien wieder die sicherste Art der Altersvorsorge.

Die Angst, im Alter nicht mehr genügend Geld zur Verfügung zu haben, ist allgegenwärtig. In Anbetracht der schwierigen Finanzlage zahlreicher Euroländer, gehen die Befürchtungen einer Geldentwertung um und verunsichern die Anleger. So ist es nicht verwunderlich, dass die Immobilie als Geldanlage stark gefragt ist.

Ziel beim Immobilienkauf ist, Ersparnisse zu sichern und später ein zusätzliches Einkommen zu erhalten. Dies bestätigt auch der Verband Privater Bauherren (VPB), der gleichzeitig warnt, vorschnelle Investitionen zu tätigen. Ein rentables Investment gelingt nur dann, wenn man in eine „solide Substanz in einer zukunftsfähigen Gegend“ investiere.

Rentable Immobilien sind nicht leicht zu finden

Leichter gesagt als getan – rentable Immobilien in gepflegtem Zustand und guter Lage sind nicht einfach zu finden und sind teilweise unerschwinglich. Unterstützung bei der Immobiliensuche kann man zum einen auf Immonet erhalten. Zum anderen ist oftmals die Hausbank ein Ansprechpartner.  Hier empfiehlt der Verbraucherverband aber stets eine umfangreiche Prüfung der Objekte, da auch Banken nicht in jedem Fall einen Check der Bausubstanz durchführen. Zudem sei besondere Vorsicht angebracht, wenn Kombipakete aus Immobilie und Finanzierung angeboten werden. So sei es in den meisten Fällen doch besser, sich separat nach der besten Immobilie und den besten Konditionen umzusehen.

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Lassen Sie den Kaufvertrag prüfen

Weiterhin rät der VPB, alle Verträge und Vertragsbestandteile von einem Notar prüfen und die Immobilie im Vorfeld unbedingt von einem unabhängigen Gutachter bewerten zu lassen. Ein solcher Sachverständiger erkennt, ob das Objekt sein Geld wert ist und welche unmittelbaren Kosten für Sanierungsmaßnahmen und Reparaturen anfallen. Anhand dieser Kalkulation lässt sich errechnen, ob sich der Kauf rentiert. Die Kosten für den Experten sind im Verhältnis zu einer möglichen Fehlinvestition gering.

Planen Sie Investitionen für die Renovierung mit ein

Bei Elektro- und Wasserinstallation sollten Sie besser zweimal hinsehen. Gerade bei älteren Häusern sind diese veraltet und müssen erneuert werden. Auch die Energiebilanz ist oft unbefriedigend, was später die Vermietung erschwert. Führt man energetische Optimierungsmaßnahmen wie zusätzliche Dämmung, neue Heizung etc. durch, kann dies zu weiteren Investitionen in Höhe von mehreren zehn- bis sogar hunderttausenden Euro führen.

Ein weiterer Aspekt, der laut VPB gern übersehen wird, ist der Schallschutz. Dies gilt insbesondere für Mehrfamilienhäuser. Hier legen die Mieter Wert auf eine gute Schalldämmung. Wer beim Kauf diesen Aspekt missachtet, muss im schlimmsten Fall mit hohen Sanierungskosten oder Mietausfällen rechnen. Beides mindert die erhoffte Rendite.
 

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