Der passende Grill für jede Gelegenheit

Der passende Grill
für jede Gelegenheit

© Inter IKEA Systems B.V. 2018

Sommerzeit ist Grillzeit. Ob mit klassischem Holzkohlegrill, Elektrogrill oder Gasgrill – statistisch brutzelt ein Drittel der Deutschen in den Sommermonaten mindestens einmal monatlich. Welcher Grill für Sie am Besten ist, hängt davon ab, für welche Gelegenheit Sie ihn nutzen möchten und wie Sie Fleisch und Gemüse am liebsten mögen.

Holzkohlegrill: Grillfeeling für Zuhause und unterwegs

Wer gerne im Stadtpark oder am See grillt, ist mit einem einfachen Holzkohlegrill bestens bedient. Holzkohle sorgt für den typischen Rauchgeschmack, der bei Grillprofis besonders beliebt ist. Kleinere Modelle gibt es bereits ab vier Euro. Die günstigen Modelle sind jedoch oft schwierig zu reinigen und überdauern höchstens eine Grillsaison.

Einweg-Grills gibt es zwar bereits schon ab etwa drei Euro beim Discounter und sind schnell auf Gartemperatur. Doch diese sind nicht zu empfehlen. In einigen Parks sind diese aufgrund der Umweltschädigung nicht erlaubt. Zusätzlich ist bei Einweg-Grills der Abstand von Rost zum Grillgut oft zu klein, so dass das Fleisch anbrennt. Das schmeckt nicht nur schlecht, sondern ist auch gesundheitsschädlich.


Tipp:
Bei jedem Grill sollte zwischen Kohle und Gegrilltem grundsätzlich eine Handbreit Platz sein.

Leicht zu reinigen sind Edelstahlgrills, deren Komponenten sich in die Spülmaschine stecken lassen. Wer seinen Rost viel herumtragen muss, ist mit einem Grilleimer oder Koffergrill bestens bedient. Nachteil: Bis die Holzkohle richtig durchgeglüht ist und das Grillgut aufgelegt werden kann, kann eine halbe Stunde vergehen.

Bei größeren Festen oder auch Zuhause ist ein großflächiger Kugel- oder Schwenk-Grill praktisch. Der Kugelgrill ist einfach zu bedienen und schützt das Grillgut gut vor Wind und Wetter. Durch den geschlossenen Deckel kann das Garen besser kontrolliert werden, ideal für große Grillstücke.

Und falls Sie auf Ihrem Balkon grillen möchten, gibt es was ganz Ausgefallenes: der platzsparende Balkongeländergrill, ein Mini-Holzkohlegrill für Balkon und Terrasse schon ab 49 Euro.

Tipp:
Grillen auf dem Balkon ist jedoch umstritten. Lesen Sie hier mehr zur Rechtslage und wie Sie Stress vor allem mit den Nachbarn vermeiden können.

Gasgrill: Praktisch für Ungeduldige

Wer sich für einen Gasgrill entscheidet, entscheidet sich für eine gesunde und komfortable Alternative. Die Bedienung ist einfach und man muss nicht lange warten, bis die ersten Würstchen auf dem Rost brutzeln. Auch entfällt das lästige Anzünden widerspenstiger Kohle. Ein gravierender Nachteil ist jedoch, dass man immer eine unhandliche Gasflasche transportieren muss, die außerdem nicht wie Holzkohle an fast jeder Tankstelle zu kaufen ist. Der Gasgrill verbreitet keinen Qualm, dafür fehlt dem Essen auch der Rauchgeschmack.

Elektrogrill: Perfekt für Terrasse und Balkon

Auf Balkon und Terrasse eignet sich neben einem Gasgrill auch ein Elektrogrill – natürlich fehlt auch bei diesem der Rauchgeschmack. Jedoch kommt es mit solchen Modellen ganz sicher nicht zum Streit mit den Nachbarn. Elektrogrills sind zudem klein und passen auf jeden Gartentisch. Die Temperatur lässt sich manuell einstellen und zwischen dem Anschließen und Grillen entstehen keine Wartezeiten. Nachteil: Es wird ein Stromanschluss benötigt.