Tipps von Immonet zum richtigen Aufpolieren von Gartenmöbeln

Gartenmöbel richtig aufpolieren

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Gartentisch, Bänke und Outdoor-Stühle haben in der vorangegangenen Saison gelitten. Allerhöchste Zeit also, die Gartenmöbel ordentlich aufzupolieren. Mit ein paar Kniffen und Tricks werden Holz- und Metallmöbel wieder wie neu. Da schmeckt der erste Draußen-Kaffee gleich doppelt so gut.

Die Patina einfach abschleifen

Wenn Gartenmöbel bei Wind und Wetter altern, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Sie freuen sich über eine gewisse Patina oder rücken ihr mit Schleifer, Schwamm, Bürste und allerlei nützlichem Multifunktionswerkzeug zu Leibe. Das funktioniert sowohl bei Metall- wie auch bei Holzmöbeln.

Metallstühle wie neu aussehen lassen

Vor einem neuen Anstrich müssen Metall-Möbel gründlich vorbereitet werden. Sind keine alten Lackreste vorhanden, reicht es, die Oberfläche mit einer Drahtbürste oder einem kleinen Schleifer aufzurauen. Rostige und schadhafte Stellen werden einfach abgeschliffen, Moos- und Schimmelflecken entfernt.

Der alte schadhafte Lack sollte rückstandslos beseitigt werden. Hilfreich sind bei kleineren Flächen sogenannte Dremel mit auswechselbaren Köpfen, bei größeren Flächen eignen sich elektrische Schleifmaschinen. Dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wählen Sie Ihre Lieblingsfarbe und pinseln Sie drauflos. Leichter und gründlicher gelingt der Anstrich mit speziellen Farbspritzpistolen. Und fertig ist die Möblierung für die erste Kaffeetafel unter freiem Himmel oder die Eröffnung der Grillsaison.

Teak-Möbel haben eine hohe Lebensdauer

Bei der Aufarbeitung von Holzmöbeln haben Sie – je nach Holzart – verschiedene Möglichkeiten. Am langlebigsten, aber auch etwas kostspieliger, sind Gartenmöbel aus Teakholz. Teak hat einen hohen Eigenanteil an natürlichen Ölen. Deshalb brauchen hochwertige Teak-Möbel in der Regel gar nicht behandelt werden.

Der Nachteil: Unbehandeltes Teak-Holz wird mit den Jahren grau. Wer diese Patina nicht mag, sollte die Teak-Möbel alle ein bis zwei Jahre gründlich mit Schleifpapier aufrauen und einfach mit Teakholz-Öl einreiben. Das geht am besten mit einem weichen Baumwolltuch. Das Holz nimmt nur so viel Öl auf wie es braucht. Überschüssiges Öl reiben Sie einfach wieder ab. So sehen Tisch und Stühle auch nach Jahren noch wie neu aus.

Öl für viele Holzarten

Doch auch weniger wertvolles Holz lässt sich über Jahre hinweg gut erhalten. Handelt es sich um unlackiertes Holz, ist die Pflege ähnlich problemlos wie bei Teak-Möbeln: Einfach die Oberfläche einmal im Jahr aufrauen und das Holz mit speziellen Ölen wie Teakholz-Öl oder Douglasien-Öl einreiben. Empfehlenswert ist es, das aufgeraute Holz zunächst mit Schwamm und Seifenlauge zu reinigen und es gründlich trocknen zu lassen. Anschließend einölen. Fertig.

So wird Holz richtig bunt

Hat das Holz einen Voranstrich, müssen Sie die Ärmel hochkrempeln. Verwenden Sie grobes Schleifpapier zum Beispiel auf einem Deltaschleifer und bearbeiten Sie das Möbelstück so lange, bis der alte Lack ab ist. Holz wässern und dann noch einmal mit feinerem Schleifpapier nachbehandeln. Dann kann es so richtig bunt werden: Wählen Sie Ihre Farbe für die neue Gartensaison. Entweder Sie arbeiten mit Pinsel oder Farbspritzpistole. Dann nur noch trocknen lassen – und die erste Mußestunde im freien genießen.

Wer Wert auf hohe Beständigkeit des neuen Anstrichs legt, sollte vor der Farbe eine Acrylgrundierung auftragen. Als Farben eignen sich dann am besten Acryl-Buntlack oder Acryl-Lasur.

Tipps für den Einkauf von Outdoor-Möbeln

Wer schon beim Einkauf seiner Gartenmöblierung Wert auf Dauerhaftigkeit legt, sollte die Holzart sorgfältig auswählen. Holzarten mit hoher Beständigkeit sind Ahorn, Eiche, Buche, Mahagoni, Lärche und Teak. Dabei ist vor allem Teak für den Außenbereich geeignet.
So überwintern Gartenmöbel richtig

Wenn Gartenmöbel aus Holz den ganzen Winter eingemottet werden, dann erwartet den Besitzer im Frühjahr oftmals eine böse Überraschung. Holzmöbel können bei zu feuchter Lagerung zum Beispiel fleckig werden und dunkle Stellen bekommen. Das muss nicht sein: Reinigen Sie Ihre Holzmöbel noch einmal gründlich vor dem Winterschlaf. Bei Bedarf sollten Sie sie gründlich ölen, trocknen lassen, abdecken und trocken lagern. Das erspart Ihnen eine Menge Zeit.