So wird das private Public Viewing im eigenen Garten zum vollen Erfolg

Public Viewing im
eigenen Garten

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Warum zu überfüllten Fanmeilen pilgern, wenn man die Europameisterschaft auch mit guten Freunden beim Public Viewing im eigenen Garten verfolgen kann. Immonet gibt Tipps, damit das Fußball-Event ein Volltreffer wird.

Auf die Technik kommt es an

Die Gäste sind da, das Bier ist kalt, das Fan-Outfit perfekt und die Gartenfackeln in Schwarz-Rot-Gold auf dem Rasen verteilt. Jetzt fehlt nur noch das richtige Übertragungsgerät. Für echtes Public-Viewing ist ein Beamer unerlässlich. Viele Hersteller haben sich auf die Benutzung von Projektoren im Freien eingestellt, und so liefern die EM-tauglichen Kandidaten an schattigen Plätzen satte Farben und scharfe Bilder.


Wichtig:
Um im Garten eine gute Bildqualität zu erzielen, sollte ein Beamer mit hoher Helligkeit eingesetzt werden. Empfehlenswert sind Geräte mit mindestens 3.000 Lumen. Schließlich gibt es beim Outdoor-Einsatz wenig Möglichkeiten, die Umgebung abzudunkeln. Wer nicht über Leinwand verfügt, kann eine weiße Hauswand als Projektionsfläche nutzen. Als Alternative tut es auch ein einfaches weißes Bettlaken, das mit ein paar Wäscheklammern befestigt ist. Günstige Beamer gibt es schon für unter 100 Euro. Wer Wert auf Qualität legt, sollte allerdings nicht auf das preiswerteste Modell zurückgreifen.


Praktisch können gerade für Außenveranstaltungen auch Mini-Beamer sein, da sie gut zu transportieren und einfach zu installieren sind. Weil sie in der Regel aber über eine wesentlich niedrigere Lumenzahl verfügen, benötigen sie ein abgedunkeltes Umfeld. Beim Kauf sollten Fußballfans darauf achten, dass das Gerät einen HDMI-Anschluss hat. So können Bild und Ton über ein Kabel übertragen werden.

Das Smartphone als Beamer-Ersatz

Seit der Europameisterschaft 2016 ist eine neue Generation von Mini-Beamern serienreif: Smartphone-Beamer. Die kleinen Geräte übertragen Bilder oder Filme vom Handy auf die Leinwand. Bezüglich der Bildqualität können die Smartphone-Beamer allerdings nicht mit der von herkömmlichen Beamern mithalten. Sie funktionieren nur in vollständig abgedunkelten Räumen. Wegen der schwachen Wiedergabequalität sind sie für echte Fans allenfalls ein Notbehelf. Einige neuere Smartphone-Modelle verfügen bereits über einen integrierten Beamer.

Fußball zu Hause: Gemütlich und günstig

Wer die Zuschauer zu Hause empfängt, kann ihnen höheren Komfort als im Stadion bieten. Günstig und gut ist die klassische Bierbank. Auf ihr können vier bis fünf Fans das Spiel verfolgen und das Mobiliar lässt sich einfach zusammenklappen sowie platzsparend lagern. Zwei Bänke und ein Bierzelttisch – fertig.


Tipp:
Leihen sie sich einfach ein paar Gartenstühle bei ihren Nachbarn. Das spart Geld und mit einer Einladung zu einem netten EM-Abend pflegen sie gleichzeitig das gute nachbarschaftliche Verhältnis.  

Kitschig und beliebt: Fanartikel

Preiswert sind auch die vielen Fanartikel, die pünktlich zur EM auf den Markt kommen. Der letzte Schrei in diesem Jahr sind zum Beispiel der Fan-Bart Deutschland, der Ganzkörperanzug in Schwarz-Rot-Gold oder die Fun-Kontaktlinse Fußball. Bei Einbruch der Dämmerung sorgen LED-Luftballons in Deutschlandfarben für Stimmung. Da kann die Party auch etwas länger dauern, denn sie haben eine Leuchtdauer von bis zu zehn Stunden.

Ein Muss: Zapfanlage und Kühlbox

Für alle Bier-Fans gibt es auch im heimischen Garten ein kühles Blondes. Besonders gut gegen Durst: Heimzapfanlagen für handelsübliche 5-Liter-Fässer in verschiedenen Sorten. Falls die Gäste das Fass nicht leeren, ist das kein Problem der Gerstensaft hält sich locker bis zum nächsten Spiel.

Ideal für den heimischen Garten sind zudem Kühlboxen. Erhältlich in Größen von bis zu acht Litern lassen sich darin Bier, Wasser und Limo stilecht kühl halten. Und wer es beim Jubeln etwas übertreibt, kann ganz beruhigt sein: Das gute Stück bietet auch Platz für Kaltkompressen.

Grillen in der Halbzeitpause

Auch das passive Sporterlebnis macht bekanntlich hungrig; die Fans fiebern schließlich so intensiv mit, als würden sie selbst die Tore schießen. Wie gut, dass es die Halbzeitpause gibt, dann kann schnell der Grill angezündet werden. Damit die Spieße zur zweiten Spielhälfte fertig sind, muss der richtige Grill her. Fußball-Fans haben die Qual der Wahl zwischen Elektro-, Gas- oder Holzkohle-Grills.