Bautrends bei Fertighäusern

Die aktuellen Fertighaus-Trends im Überblick bei Immonet
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Hausbauer haben hohe Ansprüche an ihr neues Eigenheim. Komfortabel, vielseitig und sparsam sollte es sein. Die Anbieter von Fertighäusern reagieren auf diese Wünsche mit immer neuen Lösungen. Immonet gibt Ihnen eine Übersicht über die aktuellen Bautrends bei Fertighäusern.

1. Energieeffiziente Bauweise

Im Hinblick auf die stetig steigenden Energiepreise ist die energieeffiziente Bauweise aktuell das meistgefragte und wichtigste Branchenthema. Um möglichst wenig Energie zu verbrauchen, sind eine gute Dämmung sowie eine moderne und sparsame Heiztechnik das A und O.

Noch sparsamer sind Häuser, die ihre Energie selbst produzieren und so die Nebenkosten auf ein Minimum reduzieren. Sie sind dadurch unabhängig von den steigenden Preisen der Stromanbieter. Dies geschieht in der Regel durch eine moderne Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hauses.

2. Vernetztes Zuhause

Licht, Rollladen, Heizungen und elektrische Geräte mussten bisher meist über einzelne Regler gesteuert werden. Eine Fernbedienung mit Touchscreen ermöglicht nun die zentrale Steuerung aller Gebäudefunktionen und Geräte. Vereinzelt bieten Fertighausanbieter auch Zusatzgeräte an, mit denen alles durch Sprachbefehle über das Smartphone gesteuert werden kann.

Mithilfe dieser technischen Neuerungen können die Bewohner auch Heizzeiten, das Schließen und Öffnen der Rollläden sowie die Beleuchtung programmieren. Dies sorgt für zusätzlichen Wohnkomfort und senkt nebenbei noch die Energiekosten.

3. Barrierefreiheit

Die meisten Menschen, die sich dazu entschließen, ein Haus zu kaufen, möchten dies gern bis ins hohe Alter bewohnen. Da bei fortgeschrittenem Alter aber häufig körperliche Einschränkungen auftreten, ist es wichtig, bereits beim Hausbau an Barrierefreiheit zu denken. Dazu zählen etwa ebenerdige und breite Türdurchgänge für die hürdenfreie Fortbewegung mit einem Rollstuhl. Optimal wäre zudem eine Bungalow-Bauform mit allen Räumen auf einer Etage, damit Treppen nicht zum Hindernis werden.

4. Wohnen und arbeiten unter einem Dach

Das neue Eigenheim bietet die Möglichkeit, nicht nur darin zu wohnen, sondern sich auch einen Bereich zum Arbeiten zu schaffen. Für die Aufteilung der Fläche gibt es verschiedene Möglichkeiten – vom Arbeitszimmer über einen Anbau bis zur Einliegerwohnung. Fällt die Entscheidung für einen separaten Gebäudeteil, kann dieser im Alter zur seniorengerechten Wohnung umfunktioniert werden, während die jüngere Generation beispielsweise den Hauptteil des Hauses bewohnt.

5. Offene Architektur

Viele kleine Räume, wie es in älteren Häusern üblich ist, sind längst nicht mehr zeitgemäß. Immer häufiger werden verschiedene Bereiche in einem großen Raum zusammengelegt. So finden beispielsweise das Wohnen und Kochen nicht mehr in getrennten Zimmern statt. Auch der Eingangsbereich geht in vielen Häusern unmittelbar in das Wohnzimmer über. Das offene Konzept schafft nicht nur ein freieres und größeres Raumgefühl, sondern sorgt auch für ein intensiveres Zusammenleben der Bewohner.

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Eine Produktion von Immonet