Dachformen: Eine Übersicht über die Klassiker

Wenn Sie sich für den Bau oder den Kauf eines Hauses entschieden haben, werden Sie sich früher oder später auch mit der Frage der Dachform beschäftigen. Als Laie ist es häufig schwierig, den verschiedenen Namen wie Walmdach, Satteldach oder Pultdach auch die optisch korrekte Dachform zuzuordnen. Immonet zeigt die Klassiker.

Die klassische Dachform: das Satteldach

Das Satteldach
© Town & Country / Lichthaus 121

Der Klassiker unter den Dachformen ist wohl das Satteldach, das gleichzeitig auch am häufigsten verbreitet ist. Dabei ist die Form nicht starr vorgegeben, sondern kann in vielerlei Formen variiert werden. So können die Dachneigungen unterschiedlich konstruiert oder auch die Traufenhöhen variiert werden. Wenn Sie sich also für das Satteldach als Dachform entscheiden, erhalten Sie einen variablen Klassiker.

Eine Dachform wird zum Designstandard: das Pultdach

Das Pultdach
© Deutsche Bauwelten / MODERN 2000

Das Pultdach als Dachform wurde einst überwiegend für landwirtschaftliche Hallen, Produktionsstätten oder Nebengebäude genutzt. Erst in den Neunzigern mauserte sich das Pultdach als Dachform zum Stilelement. Seitdem ist es aus dem Dach-Design moderner Häuser kaum wegzudenken. Neben der interessanten Optik bietet diese Dachform noch einige weitere Vorteile: Bei intelligenter Planung dient das Pultdach mit seiner abfallenden Seite als guter Schutz vor Witterungseinflüssen und bietet zudem viel Platz für die Implementierung von Solarkollektoren. Diese Dachform stellt also eine gelungene Kombination von Funktion und Design dar.

Die Dachform für Individualisten: das Zeltdach

Wichtig: Energieeinsparverordnung (EnEv)
© Deutsche Bauwelten / ELEGANZ 1000

Das Zeltdach als Dachform ist relativ selten zu finden. Dies liegt unter anderem daran, dass die Voraussetzung für ein Zeltdach als Dachform darin besteht, dass der Grundriss nahezu quadratisch sein muss. Am häufigsten findet man diese auf perfekte Symmetrie ausgerichtete Dachform bei Turmhäusern oder Kirchtürmen. Doch auch für Individualisten hat das Zeltdach einen gewissen Charme.

Walmdach und Krüppelwalmdach: eine Dachform in vielen Gestalten

Das Walmdach
© Scan Haus / SH 131

Die Dachform des Walmdachs ist ebenso wie das Satteldach ein Klassiker unter den Möglichkeiten der Dachgestaltung. Beliebig variieren lässt sich diese Dachform mit verschiedenen Gauben. Eine spezielle Form des Walmdachs ist das Krüppelwalmdach, welches hauptsächlich dort eingesetzt wird, wo die Giebel vor rauen Witterungsverhältnissen geschützt werden sollen.