Carport: Optimaler Schutz fürs Auto

Carport: Optimaler Schutz fürs Auto
© Fotolia / henryn0580

Ein Carport bietet nicht nur idealen Schutz für das Fahrzeug – er ist auch besonders preisgünstig, wandlungsfähig und ein praktischer Wetterschutz für die nächste Gartenparty.

Carport oder Garage?

Regen, Schnee oder Sturm – es gibt viele Gründe, sich einen sicheren Unterstand für das eigene Fahrzeug zuzulegen. Eine Garage lässt sich zwar abschließen und sichert das Auto effizient gegen Witterungseinflüsse und Diebstahl, sie ist aber im Vergleich zum Carport teurer und benötigt mehr Platz. Neben dem verhältnismäßig günstigen Anschaffungspreis bietet der Carport noch weitere Vorteile: Die Überdachung eignet sich auch als Sichtschutz. Zudem wirken die meisten Ausführungen luftiger als Garagen. Bei Modellen mit Abstellraum können zudem Fahrräder, Gartengeräte und Winterreifen verstaut werden. Grundsätzlich kann ein Carport überall aufgebaut werden. Der wandlungsfähige Unterstand lässt sich sogar als überdachte Terrasse nutzen.

Materialien und Ausführungen

Der Markt bietet Carports in vielen verschiedenen Designs, Farben und Ausführungen an. Die günstigsten Varianten bestehen aus einem Dach, das auf Pfeilern ruht. Einige Modelle sind zu allen Seiten hin offen, während andere über geschlossene Seitenwände verfügen, die aus witterungsbeständigem Holz bestehen. Neben Holz können Carports auch aus Stahl oder Aluminium hergestellt und mit einem Flachdach, Tonnen- und Satteldach ausgestattet sein. Achtung: Manche Dachkonstruktionen benötigen ein Entwässerungssystem. Anregungen und eine große Auswahl gibt es bei Carporte.de oder bei Carport-Discount.

Vorarbeiten: Was muss man beachten?

Bei der Standortwahl muss bedacht werden, dass eine befestigte Zufahrt bis zur Straße gebaut werden muss. Praktisch: Wird der Carport neben der Hauswand errichtet, sind Autobesitzer auf dem Weg in die eignen vier Wände vor Regen geschützt. Zwar benötigt ein Carport kein umlaufendes Betonfundament, die Holzverankerung muss aber mit Fertigbeton aufgefüllt werden.

Achtung: Da einige Bundesländer eine Baugenehmigung verlangen, ist vor dem Kauf des Carports eine Anfrage an das Bau- oder Stadtplanungsamt sinnvoll. Der Bau dachbegrünter Carports unterliegt mitunter Bebauungsplänen.

Selbst bauen: Bausatz oder komplett selbst bauen?

Wer Kosten sparen möchte und über handwerkliche Fähigkeiten verfügt, kann sein Carport selber bauen. Man wählt dafür am besten einen vorgefertigten Bausatz, der ab etwa 1.200 Euro zu haben ist. Modelle mit Satteldach und Abstellkammer kosten etwa 2.000 Euro. Wer sich eine Holzlattung wünscht, muss bedenken, dass Kiefer und Fichte zwar günstig sind, diese aber gegen Witterungseinflüsse geschützt werden müssen. Weiteres Geld lässt sich sparen, wenn der Bausatz selbst abgeholt wird.

Weiterlesen:

Wie Sie Ihr Carport selbst bauen - eine Anleitung