Gewerbeimmobilien: 5 Tipps für ein „grüneres“ Büro

Grünes Büro
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Die Unterhaltung eines Büros ist monatlich mit hohen Kosten unter anderem für Energie und Büromaterial verbunden. Mithilfe einiger Tricks kann der Verbrauch allerdings erheblich reduziert werden. Immonet gibt Ihnen fünf Tipps, wie Sie Ihren Verbrauch senken und damit sowohl Ihren Geldbeutel als auch die Umwelt schonen.

1. Stromverbrauch reduzieren

In einem Büro steht eine Vielzahl elektrischer Geräte, die eine große Menge an Strom verbrauchen. Angefangen beim Computer: Ein normaler PC benötigt in etwa so viel Strom wie ein großer Kühlschrank. Ein Laptop dagegen ist nicht nur praktischer und flexibler, sondern auch um etwa ein Drittel sparsamer. Aber auch bei anderen Großgeräten wie Drucker, Kopierer und Scanner können Sie den Energieverbrauch reduzieren: Schalten Sie sie bei Nichtbenutzung einfach aus.

Ein neuer Trend im Büro ist das Teilen oder Verleihen teurer Geräte mit und an andere Firmen. In einer Bürogemeinschaft lassen sich so nicht nur hohe Anschaffungs-, sondern auch Energiekosten einsparen. Sinnvoll ist es außerdem, alte Geräte auszumustern und in neue, energieeffiziente Geräte zu investieren.

Neben dem Inventar ist auch die Bürobeleuchtung ein nicht unerheblicher Kostenfaktor. Häufig wird am Morgen in allen Räumen das Licht angeschaltet, ohne dass dies unbedingt notwendig ist. Mithilfe von Bewegungsmeldern kann eine unnötige Dauerbeleuchtung in wenig genutzten Räumen und Gängen geregelt und einiges an Energie eingespart werden.

2. Bewusster Umgang mit Papier

Für die Herstellung eines A4-Blattes wird in etwa so viel Strom benötigt wie ein PC in 45 Minuten verbraucht. Viele Unternehmen legen bereits großen Wert darauf, den Papierverbrauch zu reduzieren, um nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt zu entlasten. Eine große Menge an Papier lässt sich leicht einsparen, indem man unnötige Kopien und Ausdrucke vermeidet und seine Notizen in Textprogrammen am PC macht.

Aber auch die Umstellung der Geschäftskorrespondenz – wie zum Beispiel Rechnungen – auf die digitale Variante birgt ein hohes Sparpontenzial. Ebenso die Wahl der Papiersorte: Recylingpapier schont die Umwelt und ist darüber hinaus noch etwa 10 bis 20 Prozent günstiger als chlorfrei gebleichtes Papier.

3. Mülltrennung

Aus Zeitmangel und Bequemlichkeit wird in vielen Büros noch immer auf Mülltrennung verzichtet. Dabei hat dies nach wie vor große Wichtigkeit. Die Sortierung nach Papier, Kunststoff und Restmüll sorgt dafür, dass der Müll bestmöglich wiederverwertet werden kann und die Ressourcen geschont werden. Sichtbar aufgestellte und gekennzeichnete Abfallbehälter animieren die Mitarbeiter zur sorgfältigen Trennung.

4. Sinnvoll heizen

Um energieeffizient zu heizen ist das richtige Heizverhalten ausschlaggebend. Allerdings herrscht in vielen Büros häufig Uneinigkeit darüber, welche Raumtemperatur optimal ist. Ein Gerät zur Steuerung der Heizungsanlage macht eine individuelle Anpassung der Temperatur möglich und sorgt auch für das Abschalten über Nacht und an den Wochenenden. Das Büro wird nicht unnötig beheizt und Energiekosten so eingespart.

5. Pflanzen für ein behagliches Raumklima

Pflanzen im Büro sorgen nicht nur für ein angenehmes Ambiente, sondern können auch zum Energiesparen beitragen. Sie produzieren Sauerstoff, so dass weniger gelüftet werden muss. Außerdem befeuchten sie die Luft und machen in einigen Fällen einen Luftbefeuchter überflüssig. Besonders die Arecapalme gibt viel Wasser an die Umgebung ab. Da feuchte Luft als wärmer empfunden wird, lassen sich auf diese Weise Heizkosten einsparen.

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