Tipps zum Buchsbaum von Immonet

Tipps zum Buchsbaum

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Immer im Trend: Der Buchsbaum ist schon im antiken Griechenland bekannt gewesen. Wer ihn heute als Hecke oder Einfassung nutzt, um so seinen Garten zu gliedern oder einen Sichtschutz zu haben, schließt sich also einer jahrhundertealten Tradition an.

Von buntblättrig bis frosthart: Buchsbaumsorten

Der immergrüne Strauch (manchmal sind es auch kleine Bäume) ist zeitlos schön. Mehr als 60 Sorten des Buxus gibt es heute, rund 30 Sorten sind im Handel erhältlich. Sie unterscheiden sich in der Blattfarbe, Dichte, Wuchsform und Wachstumsgeschwindigkeit.

Je nachdem, wie Gärtner den Buchsbaum einsetzen wollen, verwenden sie unterschiedliche Sorten. Wer niedrige Einfassungen haben möchte, wählt schwach wachsende, dichte Typen wie "Suffruticosa" oder den frosthärteren "Blauen Heinz". Robust ist auch der Buxus "Herrenhausen" und wegen des Wuchses gut für flache, breite Einfassungen geeignet. Diese Sorte wirkt wegen der eher hellen Blattfarbe allerdings mitunter etwas kränklich. Bei höheren Hecken empfehlen sich stärker wachsende Sorten, etwa der "Rotundifolia", der schwach blüht, allerdings auch anfällig bei starkem Frost ist.

Wer seinen Buchsbaum dekorativ zuschneiden will, etwa zu kleinen Kugeln, entscheidet sich am besten für Suffruticosa oder "Green Gem", für größere Formen eignen sich entsprechen höher wachsende Sorten. Sehr dekorativ ist die buntblättrige Züchtung "Elegantissima". Die Sträucher dieser Sorte sollten aber geschützt stehen, denn sie sind relativ frostempfindlich.

Der beste Standort für den Buchsbaum

Was die Lichtverhältnisse betrifft ist der Buchsbaum recht genügsam. Er verträgt Schatten und kommt daher auch im Wurzelbereich von Bäumen zurecht. Allerdings mag der Buxus keine extremen Witterungen. Heiße Standorte mit hoher Sonneneinstrahlung verkraftet er nicht gut. Vor einer Südwand hat er daher nichts zu suchen, denn hier bekommt die Pflanze schnell Blattschäden. Und auch extremer Frost setzt vielen Sorten zu.

Alle Sorten wachsen am besten in lehmigen Böden. Es empfiehlt sich, reichlich reifen Kompost einzuarbeiten. Der Boden soll feucht sein, aber keinesfalls staunass.

Buchsbaum einsetzen, pflegen und zuschneiden

Die optimale Pflanzzeit ist im Frühjahr. Der Buchsbaum wird gut gewässert in lockerem Boden eingesetzt und bis zum Einwachsen feucht gehalten. Im Frühsommer darf gedüngt werden, im Spätsommer folgt kräftiger Austrieb.

Für den Schnitt des Buchsbaum gilt: Je öfter desto besser. Einmal im Jahr ist Pflicht, der Buchsbaum verträgt aber auch regelmäßige Schnitte in Abständen von vier Wochen, aber bitte nur in der Schnittsaison von April bis September. Dann wächst die Pflanze richtig schön dicht nach. Wer oft schneidet, darf aber nicht vergessen, die Pflanze mit ausreichend Wasser und Nährstoffen zu versorgen, damit die fehlenden Blätter schnell nachwachsen.

Von kugelrund über geometrische Formen bis zu raffinierten Figuren: der Buchsbaum ist dafür bekannt, dass er in jede erdenkliche Form geschnitten kann. Man kann von Tierfiguren bis zu Fantasiegebilden alle möglichen dekorativen Buchsbäume kaufen. Das ist häufig allerdings nicht ganz billig: Preis von mehreren hundert Euro sind nicht ungewöhnlich. Wer sich traut, wagt sich selbst an den Formschnitt. Anleitungen gibt es im Internet zum Beispiel bei Youtube: www.youtube.com/watch

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