BAUSATZHAUS - SELBST BAUEN MIT SYSTEM

Bausatzhaus
© istock / narvikk

Es funktioniert ein bisschen wie Lego: Bausatzhäuser sind ganz einfach zu errichten – und zwar in Eigenleistung durch Bauanleitungen mit System. Damit können Sie Ihren Traum vom Eigenheim zu günstigen Konditionen verwirklichen. Welche Vorteile die Selbstbauhäuser noch haben und worauf Sie achten sollten, hat Immonet zusammengestellt.

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Gut geeignet: Y-Tong, Holz und Kalksandsteine

Gern genommen wird Porenbeton wie Y-Tong. Die Steine sind leicht und dank des Nut- und Federprinzips auch für Laien unkompliziert zu verarbeiten. Holz und Kalksandsteine eignen sich ebenfalls für ein Bausatzhaus. Die einzelnen Bestandteile Ihres Wunschobjektes – vom Fundament über die Terrasse bis hin zum Dach – liefert ihnen der Hersteller. Je nach Angebot des Anbieters können Sie vom Rohbau bis zum Ausbau alles selbst machen.

Der Vorteil: So wird der Bau nicht nur viel günstiger, sondern auch ganz nach Ihren Vorstellungen realisiert. Änderungen lassen sich auch im laufenden Bauprozess vornehmen, wenn Ihnen etwas nicht gefällt. Die meisten Hersteller von Bausatzhäusern führen ein großes Sortiment an Fliesen-, Armaturen-, Treppengeländer- und Schalter-Designs, so dass garantiert für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei ist.

Tipps:

  • Überlegen Sie vorab genau, welche Bausatzhaus-Variante aus welchem Material für Sie die richtige ist. Y-Tong ist leicht zu verbauen, Holz dagegen schafft ein besonderes Raumklima.
  • Fragen Sie mehrere Anbieter an – die Preise für ein Selbstbauhaus schwanken mitunter stark.

Vorteile schätzen – Nachteile beachten

Anbieter von Bausatzhäusern sprechen von einem Einsparpotenzial von bis zu 50.000 Euro. Die Eigenleistung wird von Banken wie Eigenkapital angerechnet. Doch wer sparen will, muss eines haben – nämlich Zeit. Neun bis zwölf Monate und damit viele Arbeitsstunden kann es dauern, bis Ihr Traumhaus steht. Sie sollten unbedingt über handwerkliches Geschick verfügen. Um als eigener Bauherr erfolgreich zu sein, ist es zudem von Vorteil, wenn Sie zielstrebig sind, organisatorisches Talent und  ein Grundverständnis von Architektur sowie Raumaufteilung besitzen.

In den Bauphasen sind Sie nicht auf sich allein gestellt. Die meisten Hersteller zeigen in Einführungen oder Schulungen, wie einzelne Arbeitsschritte z.B. das Hochziehen der Wände oder das Fliesen des Bodens durchzuführen sind. Zudem sollte Ihnen ein Bauleiter zu Seite stehen, der Sie berät und bei Bedarf externe Gewerke zur Unterstützung bestellen. Achten Sie beim Kauf eines Bausatzhauses also unbedingt auf die Betreuungskonditionen, damit aus der Einsparung keine Zuzahlung wird. Klären Sie im Vorfeld, wer für die einzelnen Arbeitsschritte die Gewährleistung übernimmt: der Anbieter, der Subunternehmer, der bei einzelnen Baumaßnahmen hilft, oder sogar Sie als Bauherr.

Tipps:

  • Prüfen Sie sich, ob Sie genügend Durchhaltevermögen und handwerkliches Geschick haben, ein solches Projekt zu realisieren. Hilfreich ist, eine außenstehende Person um eine Einschätzung zu bitten.
  • Suchen Sie sich einen Anbieter, der eine Hotline eingerichtet hat, die auch am Wochenende und nach 18 Uhr zu erreichen ist.

Fast niemand, der ein Haus bauen will, weiß schon im Vorfeld genau, wie sein Wunschhaus aussehen soll. Die wichtigste Regel für angehende Bauherren lautet daher: Informieren, beraten lassen und vergleichen. Verschaffen Sie sich ganz unkompliziert einen Überblick über alle Haustypen und die aktuellen Hausprogramme und lassen Sie sich eine individuelle Auswahl an Hausbau-Katalogen kostenlos und unverbindlich zuschicken. Im persönlichen Kontakt mit dem Hausanbieter Ihrer Wahl können Sie dann in Ruhe alle noch offenen Fragen klären.

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