Tipps zur Bauleistungsversicherung

Tipps zur Bauleistungsversicherung
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Als Bauunternehmer benötigen Sie umfassenden Versicherungsschutz. Im konkreten Fall muß ein Versicherungsschutz her, der Ihrer bauvertraglichen Gefahrtragung gemäß der "Verdingungsordnung für Bauherren" (VOB) entspricht.

Was gehört weiterhin zur Bauleistungsversicherung?

Abgedeckt sind damit die Interessen des Auftraggebers (Bauherr) und des Auftragnehmers (Bau- und Nachunternehmer). Der Bauherr zahlt einen einmaligen Beitrag, der sich nach der Höhe der Bausumme richtet. Dafür sind sowohl der Bauherr als alle am Bau beteiligten Unternehmen geschützt. Das ist Grund genug, diese Kosten anteilig auf alle Unternehmen umzulegen.

Was ist z.B. nicht versichert?

Baugeräte mit Zusatzeinrichtungen, Kleingeräte und Handwerkszeuge, Vermessungs-, Werkstatt-, Prüf-, Labor- und Funkgeräte, Gerüste, Baubuden, Magazine, Fahrzeuge sowie Akten, Zeichnungen und Baupläne fallen nicht in den Bereich der Bauleistungsversicherung.

Welche Schäden werden abgedeckt?

Die Bauleistungsversicherung greift u.a. bei unvorhersehbar eintretenden Beschädigungen (z.B. auch Diebstahl bereits angebrachter Sanitäreinrichtungen) oder Zerstörungen an Bau. Feuerschäden (Brand, Blitzschlag, Explosion) sollten über eine kostenlose Feuerrohbauversicherung abgedeckt werden.

Welche Schäden sind nicht versichert?

Nicht versichert sind Schäden durch Krieg, Kernenergie, Beschlagnahmung oder sonstige hoheitliche Eingriffe sowie grobe Fahrlässigkeiten Ihrerseits. Ferner sind unter anderem Mängel an der Bauleistung, Verluste versicherter Dinge (nach Diebstahl), Verstöße gegen die anerkannten Regeln der Technik und fehlende Schutzmaßnahmen bei Frost und/oder normalen Witterungseinflüssen nicht versichert. Und: Die Versicherung gilt ausschließlich auf Ihrer Baustelle.

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