Baukosten in die Planung des Hauses einbeziehen

Baukosten in die Planung des Hauses einbeziehen
© Fotolia/Gina Sanders

Bei der Planung eines Hausbaus nimmt die Finanzierung selbstverständlich eine tragende Rolle ein und damit auch die Baukosten. Die Höhe hängt dabei natürlich vor allem von der Art des Bauwerkes und gegebenenfalls von dem Kauf eines geeigneten Grundstückes ab. Je nach Bauobjekt variieren dabei die Preise für den Rohbau sowie für die Dach- und Erdarbeiten.

Doch kommen zu diesen Aufwendungen einige weitere hinzu, die summiert durchaus einen großen Posten darstellen können. Bei einem Grundstückskauf fallen beispielsweise Grunderwerbssteuer und Kosten für den Notar und das Grundbuchamt an, die bis zu 3,5 Prozent des Erwerbspreises ausmachen können. Auch die Preise für technische Anlagen für Telekommunikation oder die Wärmeversorgung müssen in die Planung einfließen.

Weitere Baukosten

Auch Nebenkosten werden zu den Baukosten gezählt und erhöhen das notwendigerweise aufzubringende Kapital für den Hausbau. Als Nebenkosten gelten sämtliche Kosten, die neben den direkt für den Hausbau und den Grundstückskauf anfallenden Kosten entstehen.

Hierzu zählen nach § 22 Absatz 2 Wertermittlungsverordnung unter anderem Gebühren für Baugenehmigungen, Versicherungsgebühren sowie Finanzierungskosten, wie Zinsen auf Kredite. Aber auch die Planungskosten für Architekten, Sachverständige und Ingenieure fließen als Nebenkosten in die Baukosten mit ein.

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