Warum die Bauherrenunfallversicherung wichtig ist

Warum die Bauherrenunfallversicherung wichtig ist
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Die Bauherrenunfallversicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen von Unfällen, die Sie als Bauherr selbst erleiden können und sichert gleichzeitig Ihre Ehegattin oder Ihren Ehegatten mit ab.

Helfen Verwandte, Freunde oder Nachbarn beim Bauen mit, müssen Sie als Bauherr diese Personen bei der Berufsgenossenschaft anmelden – und zwar unabhängig davon, ob sie unentgeltlich oder gegen Bezahlung für Sie arbeiten.

Je nach Umfang der Arbeiten fallen unterschiedliche Beiträge für eine Bauherrenunfallversicherung an. Die Helfer sind auch dann gesetzlich unfallversichert, wenn Sie als Bauherr die Anmeldung vergessen sollten. Und das bis zum Ende der Bauarbeiten.

Drei Säulen für Ihren Schutz

Die Leistungen der Bauherrenunfallversicherung umfassen drei Säulen. Zunächst greift die Bauherrenunfallversicherung in Form einer einmaligen Kapitalleistung im Invaliditätsfall. Diese wird in Abhängigkeit zum Invaliditätsgrad gezahlt. Damit können Sie beispielsweise im Falle einer Invalidität Umbauten an Ihrem Haus, Ihrer Wohnung und Ihrem Auto finanzieren oder an einer Berufsumschulung teilnehmen. Auch bei stationärer Behandlung nach einem Unfall greift die Bauherrenunfallversicherung. Sie deckt dann zusätzliche Kosten. Wenn der schlimmste Fall eintrifft und ein Unfall am Bau für den Betroffenen tödlich endet, greift die sogenannte Todesfall-Leistung der Bauherrenunfallversicherung. Diese wird dann gezahlt, wenn der Versicherte innerhalb eines Jahres nach dem Unfall verstirbt.

Der Versicherungsschutz besteht für Unfälle, die sich im unmittelbaren Zusammenhang mit der Baumaßnahme auf der Baustelle ereignen. Unfälle auf den Wegen von und zur Baustelle sind hingegen nicht mitversichert.

Versicherungen bieten eine Menge wertvolle Informationen zu den verschiedenen Versicherungsarten an, darunter auch zur Bauherrenunfallversicherung. So sind Sie gegen Frust am Bau gewappnet.