So planen Sie Ihr Bad

Tischler
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Eine bodentiefe Dusche, ein Doppelwaschtisch, ein Handtuchheizkörper: Modern und funktional – so sollte ein Badezimmer sein. Neue Einrichtungsideen und innovative Technik machen aus jeder Nasszelle einen Ort, an dem man sich gerne aufhält. Immonet hat die wichtigsten Punkte für die Planung eines neuen Badezimmers zusammengestellt.

Bestandsaufnahme

Wer sein Badezimmer mit neuen Standards ausstatten will, sollte zu allererst eine genaue Bestandsaufnahme machen. Eine detaillierte Übersicht hilft, die Reihenfolge der nötigen Schritte zu planen und den Überblick zu behalten. So müssen etwa bei einer Sanierung als erstes alte Sanitärobjekte demontiert und Wasserleitungen erneuert werden, bevor an das Fliesen von Wand und Boden zu denken ist. Im Anschluss folgt die individuelle Ausstattung des Badezimmers.

Anforderungen bestimmen

Während der Findungsphase ist es hilfreich, sich in einem Baumarkt, Messen oder im Immonet-Einrichtungsbereich umzuschauen. Die Einrichtung sollte darauf ausgerichtet sein, wie viele Personen das Badezimmer täglich nutzen und ob diese sich gleichzeitig oder nacheinander waschen oder schminken. Der morgendliche Stau kann beispielsweise durch einen Doppelwaschtisch und eine clevere Raumaufteilung aufgelöst werden. Ein besonders wichtiger Punkt: Soll das Bad barrierefrei, also zum Beispiel seniorengerecht sein. 

Budget festlegen

Ist der Bedarf ermittelt, muss er auf das individuelle Budget abgestimmt werden. Ob es eine Hightech-Dusche oder das klassische Modell werden soll, ist eine finanzielle Frage. Soll die Ausstattung lange halten, ist eine hochwertige Grundausstattung zu empfehlen, denn bei  Markenprodukten lassen sich dauerhaft Ersatzteile nachbestellen. Manche Anbieter haben Modul-Programme im Angebot, die Stück für Stück nachgekauft werden können.

Farben und Materialien

Bei der Auswahl der Farben, ist neben dem persönlichen Geschmack auch die Helligkeit und Größe des Raumes wichtig. Kleinere Räume wirken grundsätzlich größer, wenn nur eine Farbe zur Geltung kommt, die möglichst hell und strahlend ist. Die ausgewählten Materialien sollten lange haltbar, leicht zu reinigen und wasserresistent sein. Da es sich bei einem Badezimmer um eine Langzeitinvestition handelt, ist es ratsam einen möglichst zeitlosen Stil zu wählen.

Grundriss mithilfe eines Badplaners

Bevor es aber losgeht, sollte zunächst eine Grundriss-Zeichnung angefertigt werden. Achtung: Wasser- und Stromanschlüsse mit einplanen! Besonders wichtig ist genügend Bewegungsfreiheit rund um Waschtisch und WC, und zwar mindestens 75 Zentimeter. Türen sollten grundsätzlich nach innen zu öffnen sein. 

Umsetzung planen

Wer Geld sparen möchte, kann etwa beim Fliesen selbst mit anpacken. Bei Sanitärinstallationen sollte man jedoch aus Sicherheitsgründen den Fachmann ans Werk lassen. Ein weiterer Vorteil: Hat ein Klempner die Objekte eingebaut, profitieren Sie von der Gewährleistung im Schadensfall.

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