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Solaranlage kaufen: Darum lohnt sich die Investition in Sonnenstrom weiterhin

Mit einer eigenen Solaranlage nutzen Sie die kostenlose Sonnenenergie, um umweltfreundlichen Strom zu erzeugen. Diesen können Sie ins öffentliche Netz einspeisen oder selbst nutzen und sich von Preiserhöhungen der Stromversorger unabhängig machen. Erfahren Sie im Folgenden, warum es sich trotz sinkender Einspeisevergütung weiterhin lohnt, eine Solaranlage zu kaufen, welche Kosten auf Sie zukommen und wie Sie diese finanzieren können.

Solaranlage kaufen: Der Status quo

Rund eine Million kleine Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von bis zu 10 kWp erzeugen auf deutschen Dächern Sonnenstrom. Mit dem rasanten Zubau in den vergangenen Jahren erfolgte parallel eine Absenkung der Vergütung für eingespeisten Strom. Diese beläuft sich (Stand: März 2019) auf 11,35 Cent pro Kilowattstunde und wird weiter sinken. Aufgrund dieser Entwicklung stellt sich die Frage: Lohnt sich die Investition in eine Solaranlage noch?

Die Antwort ist ein klares Ja. Und dafür gibt es gleich mehrere Gründe: Zunächst sind die Preise für die Technik (Solarmodule, Wechselrichter, etc.) in den letzten 10 Jahren um bis zu 75 Prozent gefallen. Hinzu kommt, dass immer mehr Hausbesitzer den erzeugten Solarstrom ihrer Photovoltaikanlage selbst nutzen. Dies lohnt sich besonders bei hohen Strompreisen von etwa 30 Cent / kWh (Stand 2019). Selbst erzeugter Strom kostet im Schnitt etwa 10 Cent / kWh. Je größer die Differenz, umso mehr lohnt es sich, die Solarenergie selbst zu nutzen.

Auch die Entwicklung der Stromspeicher trägt zur Attraktivität der Anlagen bei. Denn wo früher ungenutzter Strom verpuffte, lässt sich dieser heute zur flexiblen Nutzung im Haus oder Elektroauto speichern.

Kostenbeispiel für ein Einfamilienhaus

Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus benötigen Sie je nach Anzahl der Bewohner eine Anlage mit 2 bis 6 Kilowatt-Peak (kWp). Je Kilowatt-Peak erzeugt eine Solarstrom-Anlage etwa 950 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Mit 6 kWp ist es möglich, den jährlichen Strombedarf eines Haushalts mit vier bis fünf Personen zu decken.

Je nach Modulart (dünnschichtig, monokristallin oder polykristallin) und Hersteller liegen die Kosten pro Kilowatt-Peak zwischen 750 und 1500 Euro. Hinzu kommen die Kosten für das Zubehör, das sich wie folgt zusammensetzt:

  • Wechselrichter (ca. 200 Euro / kW)
  • Montagesystem (120 bis 150 Euro / kWp)
  • Verkabelung (etwa 5 bis 10 Euro pro Meter)

Die Montage und Inbetriebnahme der Anlage schlägt mit durchschnittlich 500 bis 1.000 Euro zu Buche.

Für eine Solaranlage inklusive Montage und Netzanschluss müssen Besitzer eines Einfamilienhauses somit Kosten von 6.000 bis 12.000 Euro kalkulieren. Durchschnittlich fallen bei einer Solaranlage Kosten von 8.000 Euro inklusive Montage an. Nicht eingerechnet sind die Kosten für eine Speicherlösung. Diese kostet zusätzlich zwischen 4.000 und 8.000 Euro.

Tipp: Wenn Sie eine Solaranlage kaufen, die sich aus monokristallinen Modulen zusammensetzt, benötigen Sie aufgrund des höheren Wirkungsgrads weniger Dachfläche. Allerdings sind die Module in der Anschaffung teurer.

Sie möchten eine Solaranlage kaufen, doch die Kosten sind Ihnen auf einen Schlag zu hoch? Mit der Photovoltaik-Förderung halten sich die Kosten im Rahmen. Zudem gibt es zahlreiche Finanzierungsmodelle wie die Miete, bei der eine vergleichsweise kleine monatliche Mietgebühr anfällt.

Mögliche Förderungsmittel

Mit einem zinsgünstigen Kredit der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fällt die Entscheidung, eine Solaranlage zu kaufen, leichter. Verschiedene Förderprogramme der KfW wie "270" oder "275" unterstützen Sie als Hausbesitzer bei der Anschaffung einer Solarstrom-Anlage. Hier gilt es jedoch vor der Beantragung zu prüfen, welches Programm sich am besten für Sie eignet. Denn während einige Fördermittel speziell für die Einspeisung von Strom ins öffentliche Netz gedacht sind, fördern andere gezielt den Photovoltaik-Eigenverbrauch.

Eventuell kommt auch eine Förderung durch die BAFA infrage. Sie bezuschusst unter anderem die Kombination aus Solarstrom und Solarthermie. Erkundigen Sie sich am besten bevor Sie eine Solaranlage kaufen, welche Förderung für Sie die beste ist.

Die Installation der Solaranlage ist den Profis überlassen.
© Fotolia

Solaranlage mieten: Eine Alternative zum Kauf

Erst seit einigen Jahren besteht die Option, eine komplette Solarstromanlage zu mieten. Je nach Anbieter und Miet-Modell beträgt die Mietdauer 15 bis 20 Jahre. Der Vorteil ist die geringere finanzielle Belastung. Statt einer einmaligen vier- bis fünfstelligen Summe fällt nur eine deutlich kleinere monatliche Mietgebühr an. Diese liegt in den meisten Fällen zwischen 40 und 120 Euro und hängt unter anderem von der Größe der Anlage ab.

Die Mietgebühr enthält in der Regel die Kosten für Versicherung und Wartung. Während der Mietdauer können Sie selbst entscheiden, ob Sie den Strom selbst nutzen oder ins öffentliche Netz einspeisen. Die Vergütung für das Einspeisen erhalten Sie natürlich auch bei einer Miete. Bei Ablauf der Miete können Sie meist entscheiden, ob Sie diese beenden, fortsetzen oder die Anlage zum Zeitwert kaufen wollen.
 
Beim Kauf oder Miete einer Solaranlage gibt es nun einiges zu beachten, um hierbei den Überblick nicht zu verlieren, bietet es sich an, einen fachkundigen Berater in Anspruch zu nehmen. Wir empfehlen den Service von Aroundhome, welcher Ihnen die Möglichkeit gibt, nach Angabe ihrer Anforderungen an die gewünschte Photovoltaikanlage, zwischen den Angeboten von bis zu drei verschiedenen Anbietern in ihrer Region zu wählen. Der Service von Aroundhome ist hierbei kostenlos und unverbindlich. Das oberste Ziel ist es, das passende und maßgeschneiderte Angebot für Sie zu finden.

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