Tipps zur Arbeitnehmersparzulage

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Angestellte aufgepasst: Mit der Arbeitnehmersparzulage schenkt Ihnen der Staat Geld. Voraussetzung ist, dass Ihr Chef Ihnen vermögenswirksame Leistungen gewährt – und dass Sie dafür die richtige Anlageform wählen.

Arbeitnehmersparzulage als staatliche Leistung

Die Arbeitnehmersparzulage kann ein Baustein der Bau- und Wohnfinanzierung sein. Sie ist eine staatliche Leistung. Der Staat unterstützt damit Anlagen des Arbeitgebers für den Arbeitnehmer (vermögenswirksame Leistungen/VL). Als Anlageformen werden sogenanntes Beteiligungssparen (Anteil an Unternehmen oder Aktienfonds) und Bausparen (klassischer Bausparvertrag) gefördert. Je nach Anlageform unterscheidet sich die Einkommensgrenze für den Bezug der Zulage und die Höhe der Förderung.

Wer bekommt die Arbeitnehmersparzulage?

Die Zulage ist, wie der Name schon sagt, Arbeitnehmern vorbehalten. Selbstständige und Freiberufler bekommen sie nicht, denn sie beziehen auch keine vermögenswirksamen Leistungen. Für den Bezug der Zulage gelten Einkommenshöchstgrenzen. Fällig wird die Arbeitnehmersparzulage erst mit Auszahlung der entsprechenden Anlage. Die Auszahlung erfolgt nur, wenn die Anlage mindestens sechs Kalenderjahre bespart wurde und ein weiteres Jahr ruht.

Wie bekommt man die Arbeitsnehmersparzulage?

Die Arbeitnehmersparzulage muss jährlich beantragt werden. Dazu wird die Bescheinigung über vermögenswirksame Leistungen („Anlage VL“) der Einkommenssteuererklärung beigefügt. Diese Bescheinigung schickt in der Regel das Kreditinstitut. Wenn nicht, muss sie dort angefordert werden. Die Beantragung der Arbeitnehmersparzulage ist bis zu vier Jahre nach Ablauf des Sparjahres möglich.

Tipp: Wenn Ihr Arbeitgeber als vermögenswirksame Leistungen nicht den vollen Betrag zahlt, können Sie ihn bitten, die Differenz aus Ihrem Gehalt zu bezahlen, um so die volle staatliche Förderung zu erhalten.

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