Immobilien von Privat kaufen

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Immobilien privat zu kaufen muss gut überlegt sein

Immobilien privat zu kaufen, hat den entscheidenden Vorteil, dass keine Maklerprovision bezahlt werden muss. Allerdings gibt es einige Unterschiede gegenüber dem Kauf mit einem zwischengeschalteten Makler, die man beachten sollte.


Immobilien privat kaufen: Welche Besonderheiten gibt es?

"Gekauft wie gesehen" heißt es meist bei Privatkäufen. Das bedeutet konkret, dass bei Verträgen zwischen Privatleuten Ansprüche auf Gewährleistung ausgeschlossen werden. Wer diese dennoch vertraglich zugesichert haben möchte, muss sie selbst formulieren und vereinbaren. Allerdings wehren sich viele Privatverkäufer dagegen, weil unerwartete Folgenkosten auf sie zukommen könnten. Schließlich ist nicht vorherzusehen, wie lange zum Beispiel die Heizung noch einwandfrei funktioniert. Natürlich muss der Verkäufer aber auf Mängel hinweisen, sonst kann er später wegen arglistiger Täuschung belangt werden. Ein Makler prüft im Vorfeld beim Notarvertrag, ob dieser im Sinne seines Auftraggebers verfasst ist. Auch dies muss bei Immobilien, die privat gekauft werden, selbst vorgenommen werden. Denn entgegen der weitverbreiteten Annahme beurkundet ein Notar lediglich einen Kaufvorgang. Er warnt nicht vor unvorteilhaften Geschäften.

So lassen sich sorgenfrei Immobilien privat kaufen

  • Bündeln Sie alle Informationen zur Vergangenheit der Immobilie, Nachbarn ebenfalls einbeziehen
  • Informieren Sie sich früh über Finanzierungen und Konditionen.
  • Sind alle Um- und Anbauten behördlich genehmigt?
  • Hat die Immobilie einen aktuellen Energieausweis?
  • Beauftragen Sie einen Gutachter, der die Bausubstanz überprüft.

Die Besichtigung eines Hauses

Ein intensiver Blick hinter die Kulissen lohnt sich. Keller und Dachböden müssen bei der Besichtigung eines Hauses ebenso in Augenschein genommen werden, wie alle übrigen Räume. Frühere Wasserschäden sind meist an Schimmelflecken gut zu erkennen. Ist das Dach dicht? Es sollte auch genau geschaut werden, wie weit das Grundstück des nächsten Nachbarn entfernt ist. Plant dieser für die Zukunft bauliche Veränderungen, kann das negative Auswirkungen auf die potenzielle eigene Immobilie haben.

Die Besichtigung einer Eigentumswohnung

Neben der Immobilie an sich sollten auch die Hausbewohner genauer unter die Lupe genommen werden. Die Protokolle der Versammlungen der Eigentümergemeinschaft der letzten fünf Jahre müssen eingesehen werden, um zu schauen, wie regelmäßig Instandhaltungsmaßnahmen vorgenommen wurden und ob es häufig zu Streitigkeiten zwischen den Wohnungseigentümern gekommen ist. Bei der Hausverwaltung kann man zudem das gesetzlich vorgeschriebene Rücklagenkonto einsehen, in das alle Eigentümer einzahlen müssen. An dessen aktuellem Stand lässt sich die Liquidität der Mitbewohner ablesen.

Weiterführende Informationen aus unserem Ratgeberbereich

  1. Immobilien Bewertung - Die professionelle Online-Bewertung ermittelt den individuellen Wert ihrer Immobile aufgrund von Expertenwissen.
  2. Kapitalanlage - Wer Immobilien als Geldanlage oder zur Altersvorsorge nutzt, sollte bei seiner Entscheidung die Langfristigkeit der Renditeobjekte bedenken.
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  4. Haustypen - Wohnen ist so vielfältig wie das Leben selbst. Es gibt für jeden Traum das richtige Haus.
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