Unter einer Umzugshilfe kann man verschiedene Angebote verstehen. Da ist zum einen der Umzughelfer, der einem während des Umzugs beim packen, ausräumen der Wohnung, transportieren der Sachen hilft. Solche Umzughelfer kann man durch private Initiative im Freundeskreis, durch Zeitungsanzeigen, durch Anfragen beim Arbeitsamt oder auch durch Umzugsfirmen vermittelt bekommen. Zum anderen versteht man unter Umzugshilfe die Hilfe, die einem durch eine Umzugsfirma oder auch durch eine Umzugsbörse als Anleitung an die Hand gegeben werden. Da sind wichtige Checklisten. Was macht man wann? Was darf man nicht vergessen? Wie wird der Umzug am besten organisiert? Es gibt dort jede Menge Hilfestellung, die einem viel Arbeit und unnütze Wege erspart. Es sind Formulare vorhanden, die beispielsweise die Abmeldungen der Energieversorger zum Auszugstermin vereinfachen, das Ummelden des Telefonanschlusses, an die Abmeldung beim Einwohnermeldeamt und an den Nachsendeauftrag bei der Post erinnern.
Man erhält Checklisten für die Endabnahme der alten und Übergabe der neuen Wohnung. Man wird an notwendige Arbeiten wie Schönheitsreparaturen erinnert, die noch vor dem Auszug erledigt werden müssen, an Arbeiten wie das Entrümpeln des Kellers und des Dachbodens, die schon einige Zeit vor dem Auszug erfolgen können. Ohne diese Erinnerungen wäre der Umzug wie Weihnachten .ganz plötzlich. Und alle diese Dinge, die eigentlich schon lange hätten erledigt sein müssen, fallen auf einmal an. Unter Umzugshilfe fallen aber auch die Auswahl des günstigsten Umzugsunternehmens und das rechtzeitige Anliefern der Umzugskartons, damit man Sachen, die nicht unmittelbar benötigt werden, schon frühzeitig packen kann. Dieser ganze Service rund um den Umzug, der wirklich auch die Vor- und Nacharbeiten mit einschließt, fällt ebenfalls unter den Begriff Umzugshilfe. Und wenn man die angebotenen Planer und Services nutzt, dürfte einem reibungslosen Umzug eigentlich nichts im Wege stehen.