Selfstorage: So finden Sie den idealen Lagerraum

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Selfstorage© Fotolia/Tomasz Zajda

Wer seinen Hausrat vorübergehend oder längerfristig auslagern möchte, braucht den passenden Lagerraum. Längst gibt es nicht mehr allein in deutschen Metropolen professionelle Anbieter, die Räumlichkeiten zum Selfstorage zur Verfügung stellen. Immonet gibt Tipps, wie Sie den idealen Lagerraum für Ihre Ansprüche finden.

Platzbedarf ermitteln

Bevor Sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Anbieter machen, sollten Sie klären, wie viel Platz Sie überhaupt zum Einlagern Ihres Hausrats benötigen. Im Internet stellen viele Anbieter kostenfrei einen Raumrechner zur Verfügung.

Grundsätzlich gilt die Faustregel, dass die Lagerkapazitäten etwa zehn Prozent Ihrer aktuellen Wohnfläche ausmachen sollten. Dieser Raum reicht aus, um sämtliche Dinge, die in einer durchschnittlichen Wohnung unverpackt und aufgebaut untergebracht sind, einzulagern. Wer also 50 Quadratmeter bewohnt, benötigt gerade einmal eine Box von fünf bis sechs Quadratmetern Größe. Vorausgesetzt, er packt seinen Hausrat kompakt ein und muss diese Dinge nicht regelmäßig nutzen. Wer eingelagerte Waren hin und wieder braucht, sollte etwa zwei Quadratmeter mehr Lagerfläche buchen.

Für Privatleute reichen in der Regel die genormten Boxen von Selfstorage-Unternehmen aus. Spezielle Selfstorage-Firmen bieten Lagerkapazitäten für Privatleute und Gewerbetreibende in entsprechenden Lagerhallen an. Die einzelnen Boxen gibt es in unterschiedlichen Größen. Üblich sind zum Beispiel Boxen von ein bis vier Quadratmetern Größe für einzelne Möbelstücke oder Teile des Hausrats, von fünf bis acht Quadratmetern für Wohnungen bis etwa 80 Quadratmeter Wohnfläche sowie Boxen von bis zu 20 Quadratmetern für das Einlagern des Hausrats eines kompletten Einfamilienhauses.

Informieren Sie sich vor Unterzeichnung des Mietvertrages, wo sich die Lagerkapazitäten befinden. So gibt es Anbieter, die riesige Hallen in Gewerbegebieten zur Verfügung stellen. Nachteil: Nutzen Sie Ihre untergestellten Waren häufig, müssen Sie längere Anfahrten in Kauf nehmen. In Großstädten sind meist Anbieter zu finden, die Räumlichkeiten in der Nähe von Wohngebieten bieten. So sind Sie zeitnah an Ihrer Box, wenn Sie Gartengeräte oder Hobbybedarf benötigen.

Das sollte der Lagerraum bieten

Seriöse Anbieter stellen nicht einfach nur den Lagerraum zur Verfügung. Manche Anbieter organisieren auch die Abholung und das Einlagern der Waren oder stellen entsprechendes Packmaterial wie Umzugskartons oder Schutzfolien bereit.

Achten Sie bei der Wahl des Lagerraums unbedingt auf grundlegende Dinge wie Sauberkeit und Trockenheit. Ansonsten droht Schimmelbildung. Professionelle Anbieter sorgen in ihren Boxen und Lagerräumen für eine konstante Raumtemperatur und regeln Belüftung und Luftfeuchtigkeit automatisch.

Auch die Öffnungszeiten müssen zu Ihren Bedürfnissen passen. In der Regel sind Selfstorage-Boxen von 6 bis 22 Uhr zugänglich. Vor allem gewerbliche Kunden sind zuweilen auf die Möglichkeit zum Zugang rund um die Uhr angewiesen. Informieren Sie sich vor Vertragsabschluss über Möglichkeiten und Konditionen.

Seriöse Unternehmen sorgen für die Sicherheit der Waren. Sie geben ihren Kunden einen persönlichen Schlüssel samt Zugangscode und kümmern sich um die Überwachung der Lagerflächen (im Allgemeinen durch Videoüberwachung). Handelt es sich um sehr hochwertiges Lagergut, sollten Sie einen Anbieter mit eigenem Wachdienst wählen.

Bevor Sie einen Mietvertrag unterzeichnen, achten Sie auf das Kleingedruckte im Vertrag.

  • Inwieweit sind Ihre Waren versichert?
  • Wer haftet für Schäden bei der Lagerung?
  • Welche Kündigungsfristen gibt es?
  • Wie lange dürfen die Waren maximal eingelagert werden?

Klären Sie im Vorfeld die grundlegenden Fragen.

Sollten die Waren nicht über den Anbieter versichert sein, gibt es die Möglichkeit, die eigene Hausratversicherung für die eingelagerten Dinge zu nutzen. Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrer zuständigen Versicherung. Denn in der Regel ist eine Erweiterung der Hausratversicherung erforderlich.

Das kostet Selfstorage

Die Preisspanne in der Branche ist groß, zudem richten sich die Kosten für den Lagerraum auch nach der Region. Wollen Sie in München innenstadtnahe Flächen mieten, müssen Sie deutlich tiefer in die Tasche greifen, als für eine Box in einem Bielefelder Gewerbegebiet.

Eine Lagerbox von einem Quadratmeter Größe, also einer Lagerfläche von drei Kubikmetern, ist in Hamburg für 36 Euro vier Wochen lang zu mieten. In Bochum ist eine Box von der Größe für unter 30 Euro zu haben. Eine Box von 20 Quadratmetern Größe kostet in Hamburg um die 330 Euro. In Bochum sind für die gleiche Größe knapp 300 fällig.

Bei der Wahl der Box sollten Sie auf keinen Fall allein auf der Grundlage des Preises entscheiden. Achten Sie auch auf eine ausreichende Qualität der Lagerflächen. Ist Ihr Hausrat nämlich beschädigt, kann das unter Umständen teuer werden.

So finden Sie den richtigen Anbieter

Selfstorage-Anbieter finden Sie hier bei Immonet – klicken Sie einfach in das Gebiet auf der Deutschlandkarte, in dem Sie einen Anbieter suchen. Zudem finden Sie beim Verband deutscher Selfstorage Unternehmen e.V. eine Übersicht über die Mitgliedsbetriebe.

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