Zwangsversteigerungen
Eine Zwangsversteigerung ist die Gelegenheit, günstig an eine Immobilie zu kommen. Mehr als 90.000 Immobilien werden jedes Jahr in Deutschland zwangsversteigert, und viele Häuser wechseln dabei bis zu 50 Prozent unter Verkehrswert den Besitzer. Dabei gilt: Keine Versteigerung ohne Gutachten.
Aktuelle Termine für Zwangsversteigerungen
Kataloge für Zwangsversteigerungen - Daten Info Service Eibl GmbH
Alle relevanten Daten zu Zwangsversteigerungen werden in Katalogen zur Zwangsversteigerung zusammengefasst, damit der Immobilienkauf per Zwangsversteigerung für Sie einfacher und vor allem günstiger wird.
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Zwangsversteigerungen sind für private Käufer interessant
Wenn eine Immobilie zwangsversteigert wird, weil das Amtsgericht nach zahlungskräftigen Käufern sucht, ist das eine prima Chance für Schnäppchenjäger – ein Abschlag von 30 Prozent und mehr auf den Verkehrswert sind keine Ausnahme. Wer also günstig an eine Immobilie zur Eigennutzung kommen möchte oder eine rentable Geldanlage sucht, sollte den Besuch einer Zwangsversteigerung in Betracht ziehen. Vorwiegend kommen dabei Wohnobjekte wie Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Doppelhaushälften unter den Hammer.
Zwangsversteigerungen sind im ersten Halbjahr 2011 rückläufig
Im ersten Halbjahr 2011 ist in Deutschland die Anzahl der Zwangsversteigerungen deutlich gesunken. Insgesamt wurden mit rund 39.000 Terminen knapp über zehn Prozent weniger Zwangsversteigerungen von Häusern oder Wohnungen durchgeführt. Bundesländer mit zunehmenden Zwangsversteigerungen sind das Saarland und Bremen (plus 6,8 Prozent), eine überdurchschnittliche Abnahme stellt die Argetra GmbH für Berlin (Spitzenreiter mit minus 28,2 Prozent) und Hamburg fest. Signifikant gesunken ist auch die Summe der amtlich festgesetzten Verkehrswerte. Diese werden für das erste Halbjahr mit 6,08 Mrd. Euro beziffert, ein Rückgang von 1,3 Mrd. Euro bzw. 15,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die neuen Bundesländer
Die neuen Länder sind nach den absoluten Zahlen nicht mehr Spitzenreiter bei Zwangsversteigerungen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergibt sich ein Minus von 12,04 Prozent, in den alten Ländern sind es minus 9,57 Prozent. Der rückläufige Trend setzt sich damit fort.



