Das richtige Transportunternehmen finden

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Neuer Job, neue Beziehung, Kinder oder eine Trennung – Gründe für einen Umzug gibt es viele. Nicht nur die Suche nach einer neuen Bleibe ist zeitaufwendig. Der Umzug will rechtzeitig geplant sein. Wenn Sie beim Umzug nicht auf Freunde und Bekannte zurückgreifen können, die Ihnen beim Einpacken und Kisten schleppen helfen, ist die richtige Wahl des Umzugsunternehmens für Sie quasi „die halbe Miete.“

Was Sie bei der Wahl von Transportunternehmen  beachten sollten

Für Abhilfe kann eine seriöse Umzugsfirma sorgen, die einem fast alles aus der Hand nimmt. Doch bei der Wahl ist Vorsicht geboten. Einige Grundregeln sollten unbedingt eingehalten werden, damit alles zu Ihrer Zufriedenheit und im festgelegten Zeitrahmen über die Bühne geht.

Vorsicht vor unseriösen Anbietern

Vor allem Speditionen, die nur eine Mobilnummer und keinen eindeutigen Firmensitz angeben, sollten Sie von Anfang an kritisch beäugen. Schließlich kann die Erleichterung nach den fertig verpackten Umzugskisten schnell verfliegen. Das Angebot des Spediteurs sollte alle Leistungspositionen auflisten und klar und übersichtlich sein. Die Rechnung ist in der Regel nach Auftragserledigung fällig (Ausnahme der Umzug nach Übersee). Das jeweilige Unternehmen sollte zudem die Haftung für Kleinschäden übernehmen.

Haben Sie keinen Festpreis vereinbart, müssen die Extras wie das Anschließen der Waschmaschine oder der Küchenaufbau detailliert mit Preisangaben aufgelistet werden. Auch wer die Kisten einpackt und ob Sonderregeln wie der Transport in den 6.Stock ohne Aufzug zu berücksichtigen sind, gilt es frühzeitig mit dem Dienstleister abzusprechen. Hier lohnt es sich allemal, mehrere Angebote einzuholen.

Unbedingt Festpreis vereinbaren

Eine Vorbesichtigung durch den Spediteur ist üblich. Wenn die Vorplanung mit dem gewünschten Umzugsaufwand genau festgelegt werden kann, ist der Festpreis die vernünftige Lösung. Aber Vorsicht: Alles, was vergessen wurde, muss nachträglich teuer bezahlt werden.

Immonet-Tipp: Zwei Siegel garantieren Zuverlässigkeit und Güte von Transportunternehmern: Die Europäische Norm für Privatumzüge sowie das Qualitätssiegel des Bundesverbandes Möbelspedition.

Sollten doch einmal Probleme auftauchen, ist es gut, folgendes zu wissen: Spediteure haften nur mit maximal 620 Euro/qbm. Ersetzt wird lediglich der Zeitwert und nicht der Wert zur Neuanschaffung. Auch Schäden durch Dritte oder unabwendbare Ereignisse sind Risiko des Auftraggebers und werden nicht erstattet. Außerdem müssen Fristen eingehalten werden. In der Regel bis 14 Tage nach Umzug muss die Beanstandung beim Unternehmen vorliegen – Geld gibt’s nur, wenn der Spediteur selbst verpackt und dadurch Schäden angerichtet hat. Am besten ist, gleich nach dem Umzug einen Rundgang mit dem Vorarbeiter des beauftragten Unternehmens zu machen.

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