Wandputz: Schick oder rustikal?

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Ein verputzter Wandbelag sorgt für ein effektvolles Outfit für die Wände – ohne Tapezieren und Streichen. Dabei ist die Wandgestaltung mit Innenputz gar nicht so schwierig.

Streichputz

Im Fachhandel und Baumärkten kostet Innenputz (nicht zu verwechseln mit Außenputz oder Baumörtel) etwa so viel wie Wandfarbe – mit einer ähnlichen Preisspanne. Ein Eimer mit 25 Kilogramm reicht für durchschnittlich zehn Quadratmeter (auf Herstellerangaben achten) und kostet zwischen zehn und 60 Euro. Achten Sie beim Kauf auf die Eigenschaften. Generell gilt: an hochwertigeren Produkten hat man länger Freude.

Es werden weiße sowie farbige Putze angeboten. Weißer Putz kann fast immer mit Dispersionsfarbe eingefärbt werden. Sie ersparen sich einen Arbeitsschritt, wenn Sie direkt farbigen Putz kaufen. Ihre Wunschfarbe wird nicht angeboten? Beim Selbermischen stehen Ihnen alle denkbaren Töne zur Verfügung. In jedem Fall lohnt es sich, nachzurechnen, was günstiger ist.

Grob oder fein – wie soll der Putz sein?

Innenputz ist in unterschiedlichen Körnungen erhältlich. Sehr feiner Putz sieht im Ergebnis aus wie Wandfarbe, während grober Putz plastisch wirkt und zu einem rustikalen Ambiente passt. Die Bezeichnungen unterscheiden sich nach Art der Weiterverarbeitung: Feinere Körnungen heißen Marmor-, Streich- oder Rollputz, da sie mit Fell- oder Schaumstoffrollen aufgetragen werden können. Grober Putz nennt sich Reibeputz. Er wird mit großen Bewegungen und mithilfe eines Reibebretts auf die Wand aufgetragen.

Putz in Küche, Bad und Schlafzimmer

Wer Räume verputzen will, in denen hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, sollte Putz aus Kalk oder Lehm wählen. Der ist atmungsaktiv, weil er Feuchtigkeit aus der Luft aufnimmt und später wieder abgibt. Mineralischer Kalkputz hat zudem antibakterielle Eigenschaften, die Schimmelbefall entgegenwirken. Genau wie Baumwoll-Putz, bestehend aus Baumwolle, Viskose und Mineralien, eignet Mineralputz sich gut für Schlafräume. Baumwoll-Putz hat auch antistatische und leicht schalldämpfende Eigenschaften.

Tipps fürs Heimwerken mit Putz

Bereiten Sie sich gut vor: Verputzen Sie nur Wände, die Sie vorher von jeglicher Farbe und Tapeten befreit haben. Gleichen Sie Unregelmäßigkeiten eventuell mit Spachtelmasse aus. Das kostet ein bisschen Mühe, er gibt aber ein schöneres Ergebnis. Bevor Sie starten, sollte die Wand trocken und sauber sein.

Handelsübliche Produkte sind einfach zu verarbeiten. Testen Sie trotzdem Ihr Können, bevor Sie sich an eine ganze Wand wagen.

Putz ist schwerer zu verarbeiten, je länger er steht. Mischen Sie daher immer nur die Menge an, die Sie in der vom Hersteller angegebenen Zeit verarbeiten können.

Individuelle Wandgestaltung

Die simpelste Art der Verarbeitung ist das Aufbringen auf die Wand. Dazu braucht man nicht mehr als eine passende Grundierung, Kelle, Spachtel, Putz und ein bisschen Geschick. Wer mehr aus seiner Wand machen will, strukturiert den Putz mit allen möglichen Werkzeugen: Mit groben Bürsten, Kellen, Pinseln oder den Rändern von Wassergläsern lässt Putz sich zu etlichen Mustern formen.

Eine persönliche Prägung bekommt die Wand, wenn Sie Dekoelemente direkt in den Putz einarbeiten. Dazu gut geeignet, weil stark modellierbar, ist Faserputz. Mischen Sie ihn mit Wolle. Drücken Sie Muscheln hinein. Oder bestreuen Sie ihn mit Dekosteinchen aus dem Baumarkt oder Bastelgeschäft.

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