Die Nutzung von Sonnenenergie ist aus ökologischer Sicht gefragter denn je. Mit einer ideal dimensionierten Solaranlage lassen sich pro Jahr bis zu 65 Prozent des Warmwasserbedarfs allein mit Sonnenenergie abdecken
Im Sommer kann dabei in vielen Fällen sogar der gesamte Bedarf an Warmwasser mit Hilfe einer Solaranlage bereitgestellt werden. Die Heizanlage hat dann Pause. Vorteil: Die Heizung arbeitet während in der Periode des wegfallenden Heizbedarfs nur mit einem sehr niedrigen Nutzungsgrad.
Solaranlagen zur Warmwasserbereitung basieren auf einer gut durchdachten Technik, die stetig weiterentwickelt wird. Die Anzahl von Fachfirmen für Solaranlagen und spezialisierter Sanitär- und Heizungsinstallateure, die dank ihrer langjährigen Erfahrung in Sachen Solaranlagen-Planung zum wertvollen Partner werden, ist hoch. Diese Profis bieten Konzepte für die unterschiedlichsten Anforderungen.
Der Vorteil: Die Standard-Heizung gewährleistet über den Ladekreis, dass auch dann ausreichend warmes Wasser zur Verfügung steht, wenn über die Solaranlagen keine oder nur ein geringer Teil an Nutzenergie generiert wird. Solaranlagen lassen sich mittlerweile ohne Schwierigkeiten in die Gebäudetechnik integrieren. Beispiel: Moderne thermische Solaranlagen, die mit mindestens 20 Jahren die Lebensdauer eines Heizkessels übertriffen, ergänzen die konventionelle Heiztechnik ideal.
Mehr noch: Die Installation thermischer Solaranlagen sorgt für aktiven Klimaschutz. Die klimaschädlichen CO2-Emissionen werden deutlich verringert. Solaranlagen fallen zudem im Vergleich zu konventionellen Warmwasserbereitungssystemen durch eine mehr als positive CO2-Bilanz auf. Wer den Einsatz von Solaranlagen mit rationeller Energietechnik, beispielsweise mit einem modernen Brennwertkessel, kombiniert, handelt ökologisch verantwortungsbewusst. Denn das Heizen mit Solarwärme ist heute modernster Standard in der Bautechnik. Die umfangreiche Nutzung von Sonnenenergie, ökologischen Baumaterialien und die Verwirklichung individueller Wohnraumansprüche sorgen dafür, dass das „Solar-Haus“ allen Ansprüchen umweltbewusster Bauherren genügt.
Beim Neubau eines Hauses ist der Zeitpunkt zur Installation von Solaranlagen besonders empfehlenswert, zumal dann etwa 20 Prozent der Kosten gegenüber einem späteren Einbau eingespart werden. Seit Jahresbeginn 2007 bildet das Programm „Erneuerbare Energien“ die staatliche „Basisförderung“ für Solaranlagen. Es ist bürgerfreundlich, effizient und kommt ohne hohen Administrationsaufwand aus.