Licht und Belüftung im Badezimmer

Dunkel, feucht und kalt? In so einem Badezimmer fühlt sich niemand wohl. Die ideale Beleuchtung und Belüftung richtet sich nach Größe und Schnitt der Nasszelle. 

Licht und Belüftung im Badezimmer

Licht im Bad: Kleckern statt Klotzen

Generell bieten mehrere kleine Lichtquellen eine angenehmere Beleuchtung als eine große Deckenlampe. Zudem sie hässliche Schlagschatten wirft, wenn das Licht von der Decke kommt. Den Badezimmerspiegel sollten Sie daher von der Seite mit blendfreien Lichtquellen beleuchten. Achten Sie auf eine Stärke von mindestens 300 Lux. Das Licht  rund um den Spiegel sollte in normal großen Bädern den Hauptteil der Beleuchtung ausmachen. Ergänzt wird es durch geschickt installierte Einbaustrahler.

Die Fördergemeinschaft Gutes Licht unterteilt die Badezimmerbeleuchtung in drei Aufgabenbereiche: Den ersten deckt das „Allgemeinlicht“ ab, das der Orientierung im Raum und damit auch der Sicherheit dient. Die Spiegelbeleuchtung sorgt dafür, dass Sie bei der Alltagshygiene den Durchblick behalten. Schließlich schaffen Lichtakzente eine angenehme Stimmung.

Im Idealfall sind die Lampen im Badezimmer dimmbar. Denn wer morgens helles Licht zum Wachwerden braucht, wünscht sich abends vielleicht eher sanfte Beleuchtung zur Entspannung. Indirektes Licht, das von Wänden oder Decke zurückgeworfen wird, sorgt für Behaglichkeit. Im Trend liegt farbige Beleuchtung, die Sie mithilfe von Leuchtdioden (LEDs) erzeugen können.

Sicherheitshalber: Gut geschützt gegen Feuchtigkeit

Im Badezimmer treffen Elektrizität und Feuchtigkeit aufeinander. Wohnleuchten dürfen in großen Badezimmern nur da installiert werden, wo sie garantiert nicht mit Wasser in Berührung kommen. Ansonsten gilt: Die Lichtquellen müssen gegen Spritzwasser geschützt sein. Das ist unabdingbar in der Nähe der Dusche oder Badewanne und gilt bei kleinen Badezimmern für den kompletten Raum.

Das richtige Raumklima

Für gutes Raumklima sorgt vor allem die richtige Belüftung. Einfach ist das in Bädern mit Fenstern: Hier sollten Sie zwei- bis dreimal am Tag stoßlüften. Dazu das Fenster komplett öffnen und für zehn bis 20 Minuten offenstehen lassen – solange kein Frost droht auch länger. Während dieser Zeit bleibt der Heizkörper ausgeschaltet. Danach sollte der Raum vor allem im Winter wieder aufgeheizt werden.

Belüftung in fensterlosen Bädern

In fensterlosen Bädern ist ein Ventilator oder ein Gebläse zur Belüftung optimal. Modernere Geräte messen die Luftfeuchtigkeit und schalten sich automatisch ein oder aus. Behelfen kann man sich in fensterlosen Bädern auch mit folgenden Tipps:

  • Öffnen Sie nach dem Duschen oder Baden die Tür und ein möglichst naheliegendes Fenster der Wohnung.
  • Wenn Sie das Bad verlassen, sollten Sie die Heizung nicht sofort abschalten. Die Wärme hilft, die Luftfeuchtigkeit zu senken.
  • Sind Spiegel beschlagen, ziehen oder wischen Sie diese ab.

Keine Chance dem Schimmel

Nassräume sind für Schimmelbefall prädestiniert. Für alle Badezimmer – ob mit oder ohne Fenster – sollte man daher ein paar Vorkehrungen treffen. 

Duschabtrennung: Glas statt Plastik

Duschvorhänge sind viel günstiger als Duschwände aus Glas – für das Raumklima aber nicht optimal. Von der Duschwand können Sie nach Gebrauch das Wasser einfach abstreifen. Ein feuchter Duschvorhang muss erst trocknen. Das geht schneller, wenn Sie den Vorhang aufziehen. Waschen Sie den Duschvorhang – je nach Produkthinweis – etwa alle zwei Monate in der Waschmaschine oder per Hand. Bei Stockflecken oder Anzeichen von Schimmeln kann ein Duschvorhang mit einem Essig-Wasser-Gemisch gereinigt werden.

Badvorleger und Handtücher: Textile Saugkraft

Während des Duschens oder Badens sollten Sie das Zimmer mit Badvorlegern oder alten Handtüchern auslegen. Diese nehmen einen Teil der Feuchtigkeit auf. Entfernen Sie die Textilien danach aus dem Bad, genauso wie nasse Handtücher, mit denen Sie sich abgetrocknet haben.

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