Tipps für die kleine Küche

Tipps für die kleine Küchen
© Alno AG - Alno, Modell: Look

Wenn die Miete nach Quadratmetern berechnet wird, fallen auch Küchen oft eher klein aus. Da ist es gar nicht so einfach Komfort und Funktionalität unterzubringen. Auf sechs oder sogar nur vier Quadratmeter beschränkt, ist eine wohldurchdachte Küchenplanung nötig, um eine kleine Küche bestmöglich zu nutzen.

Eine Miniküche stellt besondere Anforderungen an die Innenarchitektur dar. Den Traum von einer Wohnküche, die viel Platz zum Kochen und Raum für einen Esstisch bietet, ist so oft nicht erfüllbar. Aber man kann als „Notlösung“ einen kleinen Ess- und Arbeitsplatz mit ausziehbarem Tisch einplanen, der nach der Benutzung wieder verschwindet.

Sorgen Sie für optische Ruhe

Je kleiner die Miniküche, umso weniger unterschiedliche Elemente sollte sie enthalten. Aber auch rundherum geschlossene Schrankwände können leicht erdrücken. Eine optische Auflockerung durch Regale ist deshalb angebracht. Achten Sie beim Kauf der Regale vor allem auf die Fronten. Diese sollten möglichst alle die gleiche Farbe haben. Helle Töne lassen Ihre kleine Küche optisch größer erscheinen. Achten Sie beim Kauf und Anbringen auch auf die Größe Ihrer Schränke. Diese sollten alle auf der gleichen Höhe abschließen, das bringt Ruhe in den Raum und wirkt großzügig. Wenn die Küche gefliest werden soll, kann man auch durch diagonale Verlegung den Raum optisch vergrößern.

Die richtige Beleuchtung setzt eine Miniküche ins richtige Licht

Geschickter Einsatz von Licht kann zusätzlich den Raumeindruck verbessern. Eine gleichmäßige Ausleuchtung ist bei einer kleinen Küche nicht ratsam. Diese ermüdet das Auge und wirkt ungemütlich. Versuchen Sie, „Lichtinseln“ zu setzten. Das lässt den Raum abwechslungsreich wirken. Beleuchten Sie beispielsweise gezielt ihre Arbeitsplatte und lassen Sie den Rest des Raumes im „Schummerlicht“. Ein weiteres „Licht-Highlight“ sollte außerdem im Bereich des Essplatzes gesetzt werden. Dadurch werden beide Bereiche optisch hervorgehoben und die Küche wirkt größer.

Küchenmöbel sorgfältig aussuchen

Eine gute Küche hält mindestens 15 Jahre lang. Sie sollten die Möbel also nicht nach Trends aussuchen und „knallige“ Farben besser vermeiden. Wenn es unbedingt „bunt“ werden soll, dann kann das bei den Küchenaccessoires ausgelebt werden. Küchenmöbel sind nämlich eine relativ kostspielige Anschaffung, da sollte man sich mit ihnen auch einige Jahre wohl fühlen. Natürlich gilt bei der Farbauswahl für die Küchenmöbel das gleiche wie bei der Wandfarbe – helle Farben lassen die Miniküche optisch größer wirken. 

Schubkästen hat man nie genug

Stauraum hat man nie genug, deshalb ist gerade in einer kleinen Küche eine komfortable Innenausstattung besonders wichtig. Gut geeignet sind moderne Vollauszüge, die es für alle Schrankbreiten ab 30 Zentimeter gibt. Ein Vollauszug bietet den Vorteil, dass man den gesamten Schrankinhalt im Blick hat und alles bequem greifen kann. Außerdem lässt sich so der gesamte Stauraum bis in den hintersten Winkel nutzen.

Häufig nutzt man die Oberseite der Küchenschränke als „wilde“ Ablage. Dagegen helfen Hochschränke, die bis unter die Decke reichen. Darin kann man alles verstauen, was man weniger häufig benutzt. Wie zum Beispiel die Nudelmaschine oder Backformen.

Schaffen Sie außerdem Ordnung durch Schubkästen. Mit Doppelbesteckschubladen passt mehr Besteck in die Fächer und man kann sie besser unterteilen. Für die Gestaltung einer Ecke ist insbesondere bei der Miniküche ein Karussellschrank die beste Lösung. Die kreisförmigen Böden bieten, ebenso wie die Vollauszüge, eine effektive Stauraumnutzung. Egal, wie klein Ihre Miniküche also auch sein mag, mit einer wohl durchdachten Küchenarchitektur, können auch kleine Räume ganz groß rauskommen.

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