Kaffeemaschine – große Auswahl für Zuhause

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Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. Dreiviertel trinken täglich Kaffee, nur sechs Prozent verzichten ganz darauf. Für einen guten Start in den Tag ist er für viele unverzichtbar – und so kann die Überlegung, mit welcher Kaffeemaschine man sich Zuhause das Heißgetränk zubereitet schnell zur Grundsatzfrage geraten. Filtermaschine, Kapselautomat oder Padgerät? Immonet hat zusammengestellt, welche Stärken und Schwächen die unterschiedlichen Systeme haben. 

Kaffeemaschine

Filterkaffeemaschine

Die klassische Filterkaffeemaschine hat den Espresso-Boom und Coffee-to-go-Hype überlebt und ist jetzt wieder stark im kommen. Jeder dritte Deutsche hat eine Zuhause. Sie bereitet Kaffee kannenweise zu und ist deswegen die optimale Maschine für Mehrpersonenhaushalte und Vieltrinker. Unzählige Modelle etlicher Hersteller unterscheiden sich in Größe, Handhabung bei der Befüllung mit Wasser und Kaffee, Brühgeschwindigkeit, Lautstärke beim Brühen und Ausstattung.

Einfache Modelle gibt es ab 15 Euro, zum Beispiel von Severin. Nach oben reicht die Skala bis hin zu einem Preis von rund 180 Euro, zum Beispiel für eine edle Maschine des Herstellers Moccamaster. Die ist aus hochwertigsten Materialien wie einem kratzfesten Aluminiumgehäuse hergestellt, brüht flott und leise und wird in stylishem Retro-Design in allen möglichen Farben angeboten.

Kaffeefiltermaschinen punkten bei den Kosten: Mit vier bis zehn Cent schlägt eine Tasse je nach Kaffeesorte zu Buche. Dazu werden nur noch Papierfilter benötigt. Das ist nicht nur die günstigste Art, Kaffee zu kochen, sondern auch umweltschonend. Als Abfall bleiben lediglich Filtertüte und Kaffeesatz, beides landet im Biomüll.

Wer morgens Kaffee kochen und ihn über den Tag verteilt trinken will, greift am besten auf eine Maschine mit Thermoskanne zurück. Zwar sind Warmhalteplatten Standard, mit der Zeit wird der Kaffee dort jedoch leicht bitter. Kaffeefiltermaschinen mit Thermoskannen gibt es ab rund 35 Euro, etwa von Clatronic. Markenhersteller wie Phillips oder Rowenta bieten sie ab ca. 45 Euro an.

Kaffeepad- oder Kapselmaschinen

Kaffeepadmaschinen sind in Deutschland das zweitbeliebteste System, mit einem Anteil von rund 23 Prozent: Tendenz steigend. Vor allem bei jüngeren Kaffeetrinkern bis 30 Jahre. Wer eine Padmaschine hat, schätzt vor allem den geringen Aufwand rund ums Kaffee zubereiten. Ständiges Spülen entfällt, die Einzelteile müssen nicht täglich gereinigt werden. Die Pads, die für je eine Tasse Kaffee reichen, werden einfach weggeworfen und dürfen auch in den Bio-Müll.

Das ist bei Kapselmaschinen nicht unbedingt der Fall. Zwar gibt es mittlerweile auch schon biologisch abbaubare Varianten (zum Beispiel von der Ethical Coffee Company), die meisten Kapseln bestehen allerdings aus Aluminium. Das ist gut fürs Aroma, aber schlecht für die Umwelt. Schon die Herstellung ist aufwändig, verbraucht viel Energie und schüttet verhältnismäßig viel Kohlendioxid aus. Und dann müssen die Kapseln noch entsorgt werden. Sie gehören daher unbedingt in die Recyclingtonne, um dem Wiederverwertungskreislauf zugeführt zu werden.

Dafür ist Kaffee aus der Kapselmaschine unschlagbar für den Hausgebrauch, was das Aroma betrifft. Marktführer Nespresso bietet etliche Sorten Espresso für jeden Geschmack an, Hersteller wie Bosch, Krups oder De Longhi haben Geräte im Programm, mit denen Kaffee, Latte Macchiatto, Kakao und sogar Kaltgetränke wie Eistee zubereitet werden können. Ideal für Familien oder Wohngemeinschaften, in denen jeder etwas anderes bevorzugt oder für häufigen Besuch.

Das hat allerdings seinen Preis: Je nach Kapselsorte und -marke werden 30 bis 40 Cent pro Tasse fällig.

Padmaschinen sind nicht nur preislich ein Kompromiss zwischen Filtermaschine und Kapselautomat: Eine Tasse kostet mit Senseo und Co. rund 20 Cent. Geschmacklich schneiden die Padmaschinen gut ab, können mit Kapselmaschinen gerade bei der Espressozubereitung aber nicht mithalten, da sie mit weniger Druck arbeiten.

In der Anschaffung nehmen sich Pad- und Kapselmaschinen preislich wenig. Beide gibt es von namhaften Herstellern ab 50 Euro, etwa die Padmaschine „Senseo“ von Phillips oder den Kapselautomaten „Dolce Gusto“ von Krups. Für Modelle mit Milchaufschäumer und größerem Wassertank kann man bis zu 200 Euro ausgeben.  Bei beiden Systemen lohnt es sich, auf Schnäppchen zu warten. Der Kaffeemaschinenmarkt ist umkämpft, immer wieder gibt es Verkaufsaktionen mit Angebotspreisen – oder sie bekommen Pads oder Kapseln beim Kauf geschenkt.

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