Anbietervergleich: bloß nicht draufzahlen!
Holen Sie unbedingt mehrere Kreditangebote ein. Günstig sind Direktbanken und Finanzvermittler. Denken Sie immer daran: Jeder zehntel Prozentpunkt mehr kostet bei einem 150.000-Euro-Darlehen über zehn Jahre 1.000 Euro extra! Wer nicht vergleicht, zahlt schnell drauf. Achten Sie auch auf versteckte Kosten. Im Effektivzins sind nicht alle Gebühren enthalten – Schätzkosten und Bereitstellungszinsen fallen oft zusätzlich an. Hier lohnt es sich, mit der Bank zu feilschen.
Eine große Rolle spielt auch die Höhe des Eigenkapitals, das Sie in die Finanzierung einbringen. Hier gilt: Je mehr Ersparnisse Sie haben, desto besser. Mindestens 20 Prozent sollten es in jedem Fall sein.
Bedenken Sie dabei: Die Sollzinsen Ihres Baukredites sind in der Regel höher als Guthabenzinsen, die Sie erzielen können. Mobilisieren Sie deshalb möglichst alle Reserven: Sparkonten, Festgelder, Aktien und Investmentfonds. Oft beteiligen sich Eltern mit einer Schenkung oder einem Vorerbe. Besteht ein Bausparvertrag, der noch nicht Zuteilungsreif ist, kommt bspw. eine Zwischenfinanzierung in Frage.
Hinweis: Bei Lebensversicherungen lohnt sich meist ein vorzeitiger Ausstieg nicht.
