Baugutachten: Gefragter Gutachter im Schadensfall

Baugutachten© Kzenon - Fotolia

Womit sich diese Herrschaften so alles beschäftigen, ist in unzähligen Gerichtsakten zu lesen: Die Rede ist von Sachverständigen, die Baugutachten erstellen.

In der Regel werden Baugutachter erst dann geholt, wenn der Pfusch am Bau bereits passiert ist. Wer unnötigen Ärger während und nach der Bauphase vermeiden möchte, kümmert sich frühzeitig um einen Baugutachter, der das gesamte Bauvorhaben begleitet – vom Spatenstich bis kurz vor der Einzugsparty. Auch beim Immobilienkauf empfiehlt es sich, den Rat eines Baugutachters einzuholen.

Der Baugutachter vertritt von Anfang an die Interessen des Bauherrn. In seinem Baugutachten beurteilt der Sachverständige, ob die Arbeiten nach den anerkannten Regeln der Technik erledigt worden sind.

Die meisten Schadensfälle nach Neubauten oder Sanierungen treten innerhalb der ersten fünf Jahre nach Fertigstellung auf. Am häufigsten sind es die Außenwände, Dächer und Balkone sowie mangelhafte Abdichtungen im Erdbereich, die zum Streit zwischen Bauherren und ausführenden Firmen führen.

Baugutachten können aber auch erforderlich werden, wenn Bauherr und Fachfirma über den Wert bestimmter Arbeiter streiten. So überprüft der Baugutachter auch die Kosten für eine Baumaßnahme und ob alle Auflagen im Sinne des Brandschutzes erfüllt werden.

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