Gartentrends 2014

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Relaxen, Ausruhen, die Freizeit genießen. Das sind die Garten-Trends 2014. Weniger ist mehr, heißt es deshalb auch bei der Gartengestaltung. Genauer: Weniger Pflanzen, mehr Freizeit. Wilde Bauerngärten sind in diesem Jahr nur noch etwas für Liebhaber, im Trend liegen moderne, zurückhaltend gestaltete Grünanlagen.

Gartentrends

Vorbild moderne Architektur

Die aktuelle Gartengestaltung lehnt sich an die moderne Architektur an: reduziert wirkender Bauhausstil statt überladener Formen. Auch die modernen Gärten wirken sehr aufgeräumt: Klare Linien, geometrische Figurensprache, flächige Gestaltung und Minimalismus bei der Wahl der Pflanzen. Wer seinen bestehenden Garten neu anlegt, dünnt aus.

„Die Menschen möchten in den Gärten vermehrt Ruhe und Entspannung nach einem harten Arbeitstag finden“, sagt der Landschaftsgärtner Mathias Forster. Dazu gehört, dass Gärten möglichst wenig Arbeit machen sollen. Aber auch das Auge soll entspannen: statt vieler Reize bietet sich ihm eine ruhige Landschaft.
Wenig Arbeit und viel Effekt: Zur formalen Gestaltung tragen Beete bei, die in Rautenform angelegt werden. Der Garten 2014 wird in Flächen unterteilt, die relativ gleichförmig bepflanzt werden. 

Pflanzentrends

Floral wird es in dieser Saison ganz sicher nicht: Minimalismus statt Blütenpracht heißt der Trend auch bei den Pflanzen. Bereits seit einigen Jahren liegen Gräser im Trend. Das setzt sich 2014 fort. Sie sind unkompliziert in der Pflege, robust und können tatsächlich einiges hermachen. Dank der steigenden Nachfrage wird auch die Sortenvielfalt immer größer: Das Lampenputzergras macht ähnlich der Gerste mit langen Ähren auf sich aufmerksam. Die Rutenhirse, Panicum virgatum, sieht Forster verstärkt im Kommen. Sie ist in verschiedenen Zuchtformen zu haben. Diese bieten teils eine sich im Laufe des Jahres wandelnde Farbenpracht: Northwind etwa wechselt zwischen Grün, Stahlblau und verfärbt sich im Herbst rotbraun. Zudem ist es selbst bei starkem Regen standfest, als Präriegras kommt es aber mit wenig Wasser aus.

„Selbst auf Balkon und Terrasse sieht dieses Gras gut aus und lässt sich zum Beispiel sehr gut mit Verbenen kombinieren. Deren bunten Blüten locken viele Schmetterlinge an“, erklärt Forster.

Einen Trend vom Balkon holen sich Gartenbesitzer nun auch in ihre Gärten: Blumen werden auch draußen in Gefäßen präsentiert. So lassen sich einzelne Bereiche im Garten punktuell betonen, Pflanzen leicht umsetzen und die Pflege fällt leicht.
2014 im Kommen sind Zwiebelpflanzen wie das Alium, eine violett blühende Lauchart. Auf der richtungsweisenden und Trends setzenden Chelsea Flower Show in London wurden zuletzt viele neue Formen von Funkien präsentiert. Die Herzblattlilien unterscheiden sich in der Form, Größe und Farbe ihrer Blätter. „Diese Pflanzen werden wir künftig viel häufiger in Gärten sehen“, ist sich Forster sicher. 
Eine gute Alternative zu pflegeintensiven Stauden sind zudem Bodendecker. Sie wachsen ohne viel gärtnerisches Zutun. Dazu passt auch die Wahl der Staude des Jahres 2014: die Elfenblume. Der immergrüne Bodendecker vereint viele positive Eigenschaften. Die Elfenblume bietet zunächst zarte Blätter und entwickelt sich zu einer robusten Schönheit in kräftigen Farben.

Urlaub im eigenen Garten

Die Gartentrends sind von Gleichförmigkeit geprägt. Dem gegenüber steht ein vermehrtes Bedürfnis nach Individualität. Viele Gartenbesitzer wünschen sie eine individuell gestaltete Ecke in ihrem Garten. Einzelne Zonen werden dann zur Leseecke oder zur speziellen Insel und nach persönlichen Vorstellungen angelegt. „Dabei gewinnt der Garten als Urlaubsort eine immer größere Bedeutung“, hat Forster beobachtet. Das heimische Stückchen Land darf dann auch schon mal an die letzten Ferien an der See erinnern: Strandkorb, eine kleine Dünenlandschaft mit Kies und Sand, wenige Pflanzen, die an der Küste heimisch sind oder zumindest an die dortige Flora erinnern. 

Fertiglösung sind im Kommen

„Gartenbesitzer wünschen sich bei der Gartengestaltung zunehmend eine bereits fertige Szenerie. Statt jahrelang dabei zuzusehen, wie Bäume wachsen und Pflanzen sich entwickeln, werden Fertiglösungen verlangt“, berichtet Forster. Bäume werden in beeindruckenden Größen von acht Metern gepflanzt, statt einzelner Heckenpflanzen, die sich in Jahren zu einer dichten Mauer entwickeln, gewinnen vorgezogene Heckenelemente an Bedeutung auf dem Markt. Solitärstauden werden vorgezogen und Gräser in größeren Bündeln verkauft und gepflanzt. 

Gemüseanbau als Gartentrend

Gärtnern auf dem Balkon und Gemüseanbau in der Stadt sind in den vergangenen Jahren beliebter geworden. Jetzt wirkt der Trend auch zurück in die Gärten. Und das wiederspricht keineswegs der Tendenz zu verstärktem Minimalismus: Vertikales Gärtnern. Spezielle Gestelle ermöglichen eine Bepflanzung auf engem Raum und sind leicht zu pflegen. Genauso wie Blumen statt direkt in die Erde in Töpfe gesetzt werden, wachsen Cocktailtomate und Co nun in Hängegärten, die an der Hauswand angebracht sind. So kann von Saison zu Saison entschieden werden, ob Nutzpflanzen gezogen werden – und ob es in diesem Sommer Tomaten und Paprika oder doch lieber nur ein paar Beerenfrüchte sein sollen.

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