Gartenmöbel Trends 2015

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Kochen, schlafen, chillen, Gäste bewirten – und all das in einem Raum. Möglich ist das im Garten, der in den warmen Monaten das Wohnzimmer ersetzt. Der Trend: Das Leben verlagert sich auch in unseren Breitengraden immer mehr nach draußen. Und die Ausstattung zieht mit. Immonet hat die wichtigsten Trends zu Garten, Outdoor-Möbeln und Zubehör zusammengefasst.

Gartenmöbel

Drinnen oder draußen? Das verrät mittlerweile nur noch der Blick nach oben – zum Himmel oder zur Zimmerdecke. An den Möbeln jedenfalls sind solche Unterschiede nicht mehr zu erkennen. Die Menschen wollen sich so viel und so lange wie möglich draußen aufhalten und das ohne Komfortverlust. Dieses Bedürfnis bedient nun auch die Möbelindustrie. Denn die Deutschen geben für ihre Lust auf draußen auch gern Geld aus und gestalten ihre Gärten nicht mehr nur mit Rechen und Pflanzen, sondern auch mit Möbeln und Accessoires. 

„Outdoor homing nennt sich der Trend, es sich draußen genauso schön zu machen wie in den Innenräumen. Und das Thema hat seinen Höhepunkt noch nicht erreicht“, prognostiziert Ursula Geismann, Trendanalystin und Designexpertin des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie.   

Liegen, sitzen, schlafen

Schon im letzten Jahr konnte man riesige Lounges in Gärten und in den Geschäften sehen. Die Entscheidung, entweder sich drinnen auf der bequemen Couch zu fläzen oder draußen auf der wackeligen Liege, ist damit schon längst hinfällig. Stattdessen: Komfort allerorten. „Lounges erfüllen den gleichen Zweck wie Couch oder Wohnlandschaft“, sagt Geißmann.

Und die großen Wohnlandschaften und Daybeds bleiben auch – erst mal. Sie bekommen jedoch Konkurrenz, die sich ebenfalls sehen lassen kann, aber ein paar Nummern kleiner ausfällt. „Wer hat schon so viel Platz diese riesigen Lounges auch aufzustellen? Schließlich haben die wenigsten einen Park vor der Haustür“, sagt Geißmann.

Als moderne Alternative werden nun auch kleinere, aber ebenso stylische und hochwertige Gartenmöbel angeboten. Die kommen nicht weniger komfortabel daher, zugleich aber praktischer in der Funktionsweise. Diese Möbel lassen sich dann auch bequem auf dem heimischen Balkon aufstellen und nutzen.

Dazu passen auch tragbare Möbel: Wenn die Sonne wandert, man den Windschatten sucht oder man näher an den spielenden Kindern sein möchte, nimmt man seine Sitzgelegenheit einfach mit. Große Sitzsäcke etwa bieten Bequemlichkeit und Flexibilität. Optisch kommen sie wie moderne Strohsäcke daher: Die Oberflächen sind robust, erscheinen aber wie Häkelstrick oder Stroh.

Zu beobachten: Was drinnen in ist, ist es kurze Zeit später sicher auch draußen! So ist der Retro-Trend nun auch in die Gärten geschwappt: An Möbel aus den 60er Jahren erinnern viele der aktuell angebotenen Stücke: filigran, aus Metall und mit dem speziellen Formendesign vergangener Jahrzehnte.

Bei den Materialien herrschen Faserkunststoffe vor. „Diese Fasern sehen aus wie natürliches Flechtwerk und wirken daher ebenso filigran. Ihr Vorteil allerdings gegenüber ihren Vorbildern: Die Witterungsbeständigkeit und die Reinigungs- und Pflegeeigenschaften sind deutlich besser“, sagt Geismann.

In Punkto Farbe gilt: Alles geht! Graue oder schwarze Holztöne werden mit Auflagen in starken Farben kombiniert. Unis in Pink, Türkis und Lila sind häufig zu sehen. Doch das bedeutet keine Beschränkung. Schließlich gilt: „Die Gestaltungsfreiheit ist zuhause am größten“, so Geismann. Und die Möbelhersteller kommen der Sehnsucht der Kunden nach Individualität nach. Wer seine Möbel bestellt, hat bisher ungekannte Wahlmöglichkeiten: Farbe, Größe und Form können nun den eigenen Bedürfnissen und Wünschen angepasst werden.

Übrigens: Der Klassiker Hollywood-Schaukel und moderne Strandkörbe entwickeln sich zu Longsellern und sind auch 2015 weiter angesagt.

Outdoor Teppiche

Zum Outdoor Housing gehören aber nicht nur die entsprechenden Möbel. Auch andere Einrichtungsgegenstände finden den Weg in den Garten. Dazu gehören  Teppiche – und zwar nicht die grünen Kunstrasenstücke, die einst auf vielen Balkonen lagen. Sondern Textilien, die optisch und haptisch mit echten Indoor-Teppichen mithalten können. Flach gewebt und mit allen möglichen Mustern sind sie kaum auseinander zu halten.

Mit einem Unterschied: „Bei Sturm und Regen können sie problemlos draußen liegen gelassen werden“, sagt Geismann. Dafür sorgen die entsprechend hochwertigen Materialien.

„Wer damit eine Terrasse auslegt, kann eine sehr heimelige Wirkung erzielen“, erklärt Geißmann. Die Preisspanne der Outdoor-Textilien ist groß: vom Massenprodukt bis zur Designerware ist alles zu haben.

Licht und Leuchten im Garten

Erst im Kommen ist hingegen der Trend Lichter im Garten. Auffällig auch hier: Lampentypen, die man eigentlich nur von der Inneneinrichtung kennt, schaffen es in den Außenbereich. Optisch ohne Unterschied, technisch so ausgestattet, dass sie den Bedingungen im Garten standhalten. Da kann man dann auch eine Stehleuchte oder auch eine Schreibtischlampe auf der Terrasse entdecken. „Das sieht sehr witzig und ungewöhnlich aus“, sagt Geismann. Flexibilität gehört ebenfalls zum Konzept: Wer seine Lampen nicht fest installieren möchte, kann viele der angebotenen Exemplare auch regelmäßig neu positionieren und für ein immer wieder anders beleuchtetes Ambiente sorgen. 

Und die Vielfalt scheint keine Grenzen zu kennen: Die moderne Technik LED erlaubt unterschiedlichste Lösungen und Designs. Neu und voll im Trend in diesem Jahr: Beleuchtete Behältnisse, wie Blumentöpfe, erlauben es, mit indirektem Licht zu spielen und eine warme Außenatmosphäre zu produzieren. Geismann erwartet beim Thema Licht in der nächsten Zeit noch weitere starke und spannende Entwicklungen.

Grillen, kochen, räuchern

Die Entwicklung, auch das Kochen nicht nur nach draußen zu verlagern, sondern auch zu professionalisieren, setzt sich weiter fort. Die Kunden lassen sich das einiges kosten, die angebotenen Lösungen werden immer verrückter und können mit so mancher Restaurantküche mithalten.

Neuester Trend: selber räuchern. Im so genannten Smoker können Fisch und Fleisch selbst im Rauchverfahren haltbar gemacht werden. Die entsprechende Ausrüstung und Koch- und Grillkurse gibt es von den Anbietern gleich dazu. Da können der Sommer und die nächste Nachbarschaftsparty kommen.

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