Finanzkrise: Das Beste draus machen

Die Finanzkrise trifft Immobilienbesitzer und Vermieter bislang noch eher verhalten. Im Gegenteil, dort wo Geld in Aktienanlagen verbrannt wurde gilt der Sachwert Immobilie als sicherer Hort für private Investitionen. Selbstgenutzte Immobilien haben einen hohen Stellenwert insbesondere unter dem Aspekt der persönlichen Altersvorsorge. Doch die Rahmenbedingungen ändern sich stetig. Immonet gibt mit der folgenden Checkliste nutzwertige Tipps:

Panik vermeiden

 

In hektische Unruhe zu verfallen und dann panikartig Entschlüsse fassen ist immer ein schlechter Ratgeber - im Falle einer Immobile kann es zudem schnell empfindlich teuer werden, falsche Entscheidungen zu treffen. Daher sollte man weder unkoordiniert auf vermeintliche Schnäppchenjagd gehen noch in blinden Aktionismus verfallen. Es gilt seit langem, das Immobilienpreise auch in Zeiten der Finanzkrise in Deutschland bisher weitestgehend stabil sind. Die Krise hat den Baukredit bisher nicht erreicht, eine Kreditklemme gibt es nicht - ganz im Gegenteil.

Frühzeitig mit finanzierendem Institut sprechen

Wenn die Bank oder Sparkasse an eine Anschlussfinanzierung erinnert, ist es meist zu spät. Immobilieneigentümer können schon drei Jahre vor dem Auslaufen der Finanzierung über Neuverhandlungen nachdenken. Die Bankgebühren sind dann dagegen zu rechnen; wer frühzeitig damit anfängt, hat dann meist zum richtigen Zeitpunkt den Informationsvorsprung zum Handeln. Das Prinzip gilt auch für Neukäufer.

Kreditform selber bestimmen

Auch in Zeiten der Krise heißt das nicht, dass man schlechte Kreditformen akzeptieren müsste. Bei der Fülle an Angeboten ist aber ein Maßstab sicher richtig: Fast immer ist das klassische Hypothekendarlehen die beste Form der Finanzierung.

Kreditbedingungen klären

Am günstigsten ist es auf alle Fälle, möglichst viel Eigenkapital in die Hausfinanzierung einzubringen. Wenn nicht zuviel davon vorhanden ist, sollte man fragen, ob eine Finanzierung über 60 Prozent des Beleihungswertes möglich ist und wie die Zinskonditionen sich dann verändern.

Günstige Zinskonditionen nutzen

 

Die Zinsen sind immer noch vergleichsweise sehr niedrig. Über ein sogenanntes Forward-Darlehen lässt sich jetzt schon im Voraus eine günstige Anschlussfinanzierung sichern. Auch wenn das immer eine Zinsspekulation auf die Zukunft ist, lohnt sich diese Überlegung zum jetzigen Zeitpunkt unbedingt.

Mehrere Angebote vergleichen

Man sollte immer mehrere Kreditangebote miteinander vergleichen. Und sei es nur, um die eigene Verhandlungsposition gegenüber der finanzierenden Hausbank zu stärken.

Was gibt der Staat dazu/KfW-Darlehn

Bei unsicheren wirtschaftlichen Zeiten schrecken auch Immobilienbesitzer vor Investitionen zurück. Ist eine energetische Sanierung zurzeit sinnvoll und nötig, lohnt sich der Blick auf staatliche Fördermittel, wie sie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) anbietet.

Auf konjunkturellen Abschwung reagieren

Wer jetzt eine Immobilie in guter Lage besitzt oder käuflich erwerben will, wird die negativen Ausschläge der konjunkturellen Entwicklungen nicht so stark zu spüren bekommen. Denn bei guter Qualität und Lage ist die Werthaltigkeit auf alle Fälle gesichert - und somit  die Zukunftsfähigkeit der eigenen Immobilie. Für Vermieter stellt sich die jetzige Situation weniger rosig dar: Der Abschwung führt zu weniger Wohnungswechselbereitschaft der Mieter und auch zu einem potenziell höheren Mietausfall. In die Kalkulationen sollten aktuell auch der Posten Mietausfallwagnis eingerechnet werden. Dann ist man vor bösen Überraschungen ein Stück weit gefeit.

ING-DiBa Baufinanzierung
ING-DiBa Baufinanzierung

Mit der ING-DiBa werden Sie richtig günstig vom Mieter zum Eigentümer. Vertrauen Sie auf die langjährige Finanzierungserfahrung der ING-DiBa.

Unser Premium-Partner: ING-DiBa