Mit Feng Shui einrichten

Newsletter Button

Seit Mitte der 1980er Jahre gewinnt die ostasiatische Lehre des Feng Shui auch in westlichen Ländern zunehmend an Bedeutung. Was die Einen für esoterischen Humbug halten, spielt für Andere bei der Einrichtung eine zentrale Rolle. Tatsächlich ist die Wirksamkeit von Feng Shui wissenschaftlich nicht belegt. Einige Ansätze klingen aber durchaus plausibel. Als Anregung für Ihre Wohnungseinrichtung hat Immonet die grundlegenden Gedanken dieser Lehre zusammengestellt und gibt Tipps, wie Sie mit einfachen Mitteln für mehr Wohlbefinden in ihren Räumen sorgen.

Feng Shui

Definition Feng Shui

„Feng“ heißt übersetzt „Wind“ und „Shui“ Wasser. Schon vor rund 2.500 Jahren soll die Harmonielehre aus chinesichen Philosophiesystemen und der Yin-und-Yang-Lehre in Ostasien hervorgegangen sein. Bis heute sind ihre Anhänger davon überzeugt, dass unser Erdendasein von einer allumfassenden, kosmischen Energie bestimmt wird, dem sogenannten „Qi“. Ziel des Feng Shui ist es, dass dieses Qi frei und ungestört fließen kann, um den Bewohnern Glück und Harmonie in ihrer Umgebung zu bescheren.

Der freie Fluss des Qi

Damit die Qi-Energie frei und gleichmäßig fließen kann, werden im Feng Shui vor allem folgende vier Punkte berücksichtigt: Der Grundriss des Hauses / der Wohnung, die Ausrichtung der Zimmer nach Himmelsrichtungen im Zusammenhang mit der fünf Elementen-Lehre sowie das Geburtshoroskop der Bewohner nach der chinesischen Astrologie sind von zentraler Bedeutung.

Grundriss

Der Grundriss sollte rechteckig und so wenig wie möglich verwinkelt sein, da überflüssige Ecken und Nischen den Energiefluss hemmen können. Gibt es dennoch dunkle, ungenutzte Ecken, sollten diese in einem hellen, warmen Licht ausgeleuchtet werden. Die Mitte eines Raums bleibt im Feng Shui übrigens stets frei. Fenster sollten möglichst groß sein, damit viel Tageslicht hereinfällt. Außerdem gilt: Je weiter der Ausblick aus einem Fenster ist, desto besser kann das Qi fließen – eine Häuserwand gleich gegenüber ihres Wohnzimmerfensters ist im Feng Shui also ein „No Go“.

Die fünf Elemente und ihre Himmelsrichtungen

Im Feng Shui existieren nicht vier, sondern fünf Elemente: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Wenn es um die Einrichtung geht, werden diese im Zusammenhang mit den jeweiligen Himmelsrichtungen einzelnen Lebensbereichen zugeordnet: Das Element Holz im Osten und Südosten soll Wachstum, Schöpfung, Kreativität und Wohlstand bewirken. Feuer im Süden bescheren den Bewohnern Erfolg, Ruhm und Anerkennung, das Element Erde sollte im Südwesten und Nordosten angesiedelt sein, um so für Bodenständigkeit, Dauerhaftigkeit und Zuverlässigkeit zu sorgen. Metall im Westen und Nordwesten soll materiellen Reichtum und Erfolg fördern.  Wasser im Norden unterstützt unter anderem Kommunikation und Ideenreichtum.

Astrologische Daten und die persönliche Gua-Zahl

Wer tief in die Lehre des Feng Shui eintauchen möchte, kann bei der Inneneinrichtung außerdem sein chinesisches Geburtshoroskop berücksichtigen und seine persönliche sogenannte „Gua“- oder „Kua-Zahl“ errechnen. Die Gua-Zahl gibt an, ob die östliche oder die westliche  Himmelsrichtungen für den jeweiligen Bewohner günstig bzw. ungünstig sind.

Fazit und Tipps

Das eigene Haus oder die Wohnung komplett im Feng Shui-Stil einzurichten ist häufig nicht möglich, schließlich lässt sich der Grundriss eines Hauses nicht so einfach verändern. Folgende Einrichtungsideen aus dieser asiatischen Harmonielehre lassen sich jedoch ganz einfach umsetzen:

  • Misten Sie aus und befreien Sie sich von überflüssigen Dingen, die sich über die Jahre angesammelt haben. Im Feng Shui glaubt man nämlich daran, dass zu viele Dinge den Energiefluss, das Qi hemmen.
  • Achten Sie darauf, in den Zimmern genügend Freiräume zu schaffen. Wie bereits erwähnt, sollte im Feng Shui die Mitte eines Raums stets frei bleiben. Verzichten Sie oder auf klobige Möbel in zu kleinen Räumen und lassen Sie nicht wahllos Kleidung und Gegenstände herumliegen.
  • Überlegen Sie sich ganz bewusst, mit welchen Accessoires Sie arbeiten. Im Feng Shui gilt: weniger ist mehr. Pflanzen, Schnittblumen, eine Schale mit Wasser oder frischem Obst sowie ein Windspiel, ein kleiner Zimmerbrunnen oder Steine und Kristalle sollen für die richtige Energie im Raum sorgen.
  • Auch die richtige Beleuchtung der Räume ist von großer Bedeutung. Lassen Sie so viel Tageslicht wie möglich herein, schützen Sie sich gegebenenfalls mit leichten, lichtdurchlässigen Vorhängen vor grellem Sonnenlicht. Arbeiten Sie in dunklen Räumen oder Raumecken mit künstlicher Beleuchtung und verwenden ein warmes, gleichmäßiges Licht.
  • Wenn Sie mögen, passen Sie die Farbgestaltung ihrer Möbel, Wände und Accessoires den Himmelsrichtungen und den damit zusammenhängenden fünf Elementen an.

Weiterlesen:

Tipps zum japanischen Garten

Küchen QUELLE

Neue Küche? Mit uns zur neuen Traumküche! Wir sind Ihr Spezialist für individuell geplante Einbauküchen.