Sanierung und Modernisierung für Hausbesitzer

Energieeffiziente Sanierung
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Viele Hausbesitzer schrecken aus wirtschaftlichen Gründen vor einer energetischen Modernisierung zurück. Dabei gibt es zahlreiche Förderprogramme, die den finanziellen Kostenaufwand minimieren. 

Die Förderprogramme reichen von zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen der KfW-Bank über Zuschüsse für eine Energieberatung bis hin zu Barzuschüssen für energetische Modernisierungsmaßnahmen. Und sind zurzeit noch nach den Regeln der EnEV 2007 zu bekommen. Daneben stehen umfangreiche Förderprogramme der Länder, Kommunen und regionaler Energieversorger zur Auswahl.

Sonder-Prämie für Modernisierungsmaßnahmen

Neben dem Einbau effizienter Wärmepumpen, moderner Lüftungssysteme und Fußbodenheizungen werden außerdem  auch kleinere Projekte bezuschusst. Für diesen Zweck eignet sich die zum 1. April 2009 aufgelegte 25 Prozent-Sonderprämie des Bundes. Diesen Investitionszuschuss gewährt die KfW unter anderem für die Optimierung der Wärmeverteilung bestehender Heizungsanlagen und die Verbesserung der Regeltechnik. Dazu zählen der hydraulische Abgleich einer Anlage, der Austausch veralteter Thermostatventile gegen moderne voreinstellbare Komponenten und der Einbau hochsensibler Fühlerelemente.

Darlehen mit günstigen Konditionen sichern

Die Förderbedingungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) lehnen sich eng an die Bestimmungen der EnEV an.  Anträge, die noch vor der Umstellung der Konditionen bei der KfW eingehen, werden in aller Regel zu den jetzt noch gültigen Förderbedingungen bearbeitet. Für den Bauherrn fallen allerdings bei dieser Methode für den Zeitraum zwischen Bewilligung des Antrages und Baubeginn Bereitstellungszinsen an. Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund rät jedem Bau- und Sanierungswilligen, selbst zu prüfen, welche Bedeutung die Umstellung der KfW-Förderbedingungen für ihn hat und ob es sich lohne, die zusätzliche Belastung durch die Bereitstellungszinsen in Kauf zu nehmen.

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