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Mit Boden Wohnraum neu gestalten

Parkett, Teppich oder doch Laminat? Wer seinen Boden gestalten will, hat heute die Qual der Wahl. Doch Boden ist nicht gleich Boden. Immonet.de verrät Ihnen, worauf Sie bei Ihrer Entscheidung achten sollten.

Ein Boden für alle Fälle

Überlegen Sie sich zunächst, wozu das Zimmer dienen soll und was der Boden aushalten muss. Spielen Sie ein Instrument, empfiehlt sich beispielsweise ein anderer Boden als bei einem Kinderzimmer. Denn jeder Boden hat seine Eigenarten.

Dielen als Boden

Hat man früher am liebsten Teppich über sie geklebt, erfreuen sich Dielen als Boden seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Die Vorteile von Dielen als Boden: Sie sind robust, nass abwischbar und lassen einen Raum größer und heller wirken. Die Nachteile vom Dielen-Boden: Wer einen schönen Dielen-Boden haben will, muss erst einmal Arbeit hinein stecken. Den Boden abzuschleifen und zu lasieren kostet Zeit und Kraft – oder die Hilfe eines Fachmanns. Wer selbst zum Schleifer greift, sollte darauf achten, keinesfalls zu viel vom Boden weg zu schleifen. Sonst muss der Boden eventuell komplett neu mit Dielen bestückt werden.

Boden gestalten mit Parkett und Laminat

Parkett gilt als wirtschaftlichster Boden. Zwar ist die Anschaffung von Parkett-Boden teuer. Doch mit einer Haltbarkeit von vielen Jahrzehnten ist dieser Boden praktisch unschlagbar. Außerdem trägt der Holz-Boden zu einem guten Raumklima bei. Fertigparkett-Boden lässt sich mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst verlegen. Günstiger, aber auch kurzlebiger als Parkett ist Laminat als Boden. Der Boden wirkt zwar wie Parkett, besteht aber aus Kunststoff. Erfahren Sie jetzt alles zu Laminatboden.

Teppiche als Boden

Sie schlucken Schall und dämmen, nutzen sich als Boden jedoch schnell ab und sind unter Umständen ein Paradies für Staubmilben am Boden. Vorsicht also mit Teppich-Boden bei Allergikern. Auch im Kinderzimmer kann Teppich-Boden problematisch sein, denn ausgekippte Flüssigkeiten lassen sich nur mit großem Aufwand vom Boden entfernen.

Kreativer Boden-Belag

Wer es gerne unkonventioneller mag, dem sind in seiner Kreativität für den Boden keine Grenzen gesetzt. Kunstrasen kann sich als Boden-Belag ebenso gut machen wie dicke Lagen Stoff. Eine Renaissance erlebt seit einigen Jahren Kork als Boden-Belag, der je nach Ausführung weicher ist als Parkett, dabei aber weniger pflegeaufwändig.

Boden-Pflege in einer Mietwohnung

Sie wohnen in einer Mietwohnung? Dann achten Sie darauf, mit Ihren Umbauten den ursprünglichen Boden nicht zu beschädigen und z. B. nur wasserlöslichen Kleber für Teppich-Boden zu verwenden. Sie wollen lieber Laminat statt Teppich-Boden? Dann sprechen Sie am besten mit Ihrem Vermieter. Vielleicht beteiligt er sich ja an den Kosten für einen neuen Boden-Belag. Bei manchen Böden muss auch rechtzeitig daran gedacht werden, den Abstand zur Türunterkante im Auge zu behalten, damit sie auch nach der Verlegung des neuen Boden-Belags noch richtig schließen. Ggf. müssen die Türen gekürzt werden, was recht aufwändig ist und nicht ohne Absprache mit dem Vermieter passieren sollte.

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