Baufinanzierungsrechner für angehende Immobilienbesitzer


(Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbucheintrag)


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Ergebnisse für Ihre Finanzierung

(Durchschnittliche Marktdaten)

  1. Wichtige Daten für den Baufinanzierungsrechner
  2. Die Baufinanzierung bequem durchspielen
  3. Eigene Möglichkeiten erkennen
  4. Glossar: Begriffe im Baufinanzierungsrechner

Ein Eigenheim bietet nicht nur einen höheren Wohnwert als eine Mietwohnung, auch aus finanzieller Sicht lohnt sich meist der Schritt in die eigene Immobilie. Um den finanziellen Rahmen des Vorhabens auszuloten, können Bauherren und angehende Hauskäufer die Unternehmung mit Hilfe dieses Baufinanzierungsrechners durchspielen.

 

Wichtige Daten für den Baufinanzierungsrechner


Nur ein paar Klicks sind nötig, um die Eingabefelder des Baufinanzierungsrechners mit den erforderlichen Daten auszufüllen. Im Handumdrehen ist die monatliche Belastung für eine Immobilie erstellt. Bevor die Berechnung starten kann, benötigt das Programm folgende Daten von Ihnen:
 

• Kaufpreis: Geben Sie den Kaufpreis der Immobilie an. Addieren Sie den Grundstückspreis dazu.


• Eigenkapital:
Bilden Sie ausreichend hohe Rücklagen. Mindestens drei bis sechs Monatsnettoeinkommen sind angemessen.

 
Um die Berechnung durchführen zu können, geben Sie die Art der Finanzierung (Immobilienkauf oder Anschlussfinanzierung), Ihren Beschäftigungsstatus sowie das monatliche Haushaltsnettoeinkommen an.

Neben dem reinen Kaufpreis der Eigentumswohnung oder der Hauses fallen Nebenkosten an, die den Preis der Immobilie erhöhen. Geben Sie im nächsten Schritt diese zusätzlichen Kosten möglichst genau an, für einen ersten Überblick reichen Schätzungen aus. Weitere Eckdaten:

 

• Grunderwerbsteuer
• Maklerprovision
• Notarkosten
• Grundbucheintrag

 

Die Baufinanzierung bequem durchspielen


Für ein Finanzierungsvorhaben ist grundsätzlich eine Gegenüberstellung der aktuellen Einnahmen sowie Ausgaben empfehlenswert. Durch die Analyse der Haushaltseinnahmen und Ausgaben lässt sich die monatliche  Belastungsgrenze feststellen. Die zurzeit gezahlte monatliche Kaltmiete, regelmäßige Posten wie Stromkosten und fortlaufende Sparleistungen geben hierfür einen Anhaltspunkt.

Zu beachten ist, dass die Mindestvorgaben für den Lebensunterhalt erfüllt werden können. Durch die konkrete Berechnung kann der Darlehensnehmer zahlreiche Fallbeispiele durchspielen und sich ein eigenes Bild der Finanzierbarkeit des Eigenheims machen. In einem zweiten Schritt werden häufig Angebote mit verschiedenen Laufzeiten und Zinssätzen aufgelistet.

 

Eigene Möglichkeiten erkennen


Der Baufinanzierungsrechner gibt dem Bauherrn einen genauen Überblick über die komplette Laufzeit des Darlehens, die Ratenhöhe und die erforderlichen Daten. Auch die Darstellung des gesamten Tilgungsverlaufs unter Einbeziehung einer möglichen Sondertilgung sowie der noch verbleibenden Restschuld ist möglich. Nach Ablauf der Zinsfestschreibung lässt sich die Höhe der Anschlussfinanzierung berechnen.

Der Baufinanzierungsrechner ersetzt zwar den Termin mit einem Bankberater nicht, er stellt jedoch ein nützliches Hilfsmittel dar und gibt Aufschluss über die Möglichkeiten einer geeigneten Baufinanzierung.

Glossar zum Finanzierungsrechner

 

Monatliche Rate
Die hier angezeigte unverbindliche Beispielberechnung ist lediglich ein Richtwert für eine mögliche Finanzierung.

Kaufpreis
Geben Sie hier den reinen Kaufpreis der Immobilie ein. Beim Erwerb eines Hauses geben Sie bitte den Kaufpreis (inkl.) Grundstück ein.

Eigenkapital
Eine solide Finanzierung sollte aus mindestens 20 % Eigenkapital bestehen. Das Eigenkapital umfasst z.B. Bankguthaben, Wertpapiere, Bausparguthaben, fällige Lebensversicherungen und Erbauszahlungen.

 

Finanzierungsart
Beim Immobilienerwerb stehen Ihnen verschiedene Finanzierungsarten zur Wahl. Bei Krediten und Darlehen mit Eigenkapital bringen Sie eigenes Geld in die Finanzierung ein. Eine Vollfinanzierung findet ohne eigenes Kapital statt. Weitere Formen: Das Annuitätsdarlehen (festgeschriebene Zinsen), Volltilger-Darlehen (Tilgung in mit der Bank vereinbartem Zeitraum), Festdarlehen (Teilnehmer zahlt nur Zinsen, Darlehen wird am Ende der Laufzeit getilgt), Vorausdarlehen (günstige Zinsen vor Immobilienerwerb) und das Forward-Darlehen (vor Ablauf der Zinsfestschreibung wird die Anschlussfinanzierung vereinbart).

Beschäftigungsverhältnis

Weisen Sie dem Kreditgeber nach, dass Sie in einem festen Beschäftigungsverhältnis sind und monatlich genug verdienen, um Ihren Zahlungsverpflichtungen regelmäßig nachkommen zu können. Lassen Sie sich von Ihrem Arbeitgeber eine Bescheinigung ausstellen und halten Sie gegebenenfalls Ihre Gehaltsnachweise bereit.

Haushaltsnettoeinkommen
Das Haushaltsnettoeinkommen bezeichnet die Summe der Nettogehälter und Einkünfte aller in einem Haushalt lebenden Personen: Neben dem Arbeitsentgelt aus nicht selbstständiger Beschäftigung zählen Einkommen aus Selbstständigkeit, Kindergeld, Renten sowie Vermögenserträge dazu. Beispiel: Verdienen in einem kinderlosen Zwei-Personen-Haushalt beide monatlich 2.000 Euro netto, liegt das Haushaltsnettoeinkommen bei 4.000 Euro im Monat. Aus dem Nettohaushaltseinkommen und Ihren laufenden Ausgaben ermittelt die Bank mit Ihnen die monatliche Tilgungsrate.

Grunderwerbssteuer
Wenn Sie Ihre täglichen Einkäufe erledigen, zahlen Sie auf fast jeden Artikel Mehrwertsteuer. Die sogenannte Grunderwerbsteuer ist praktisch die Mehrwertsteuer, die bei Immobilienkäufen fällig wird. Geregelt ist die Teilhabe des Staates an Immobilienkäufen im Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG). Die Grunderwerbsteuer ist ein erheblicher Kostenfaktor der Nebenkosten beim Immobilienerwerb. Je nach Bundesland liegt die Steuer zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises.

Maklerprovision
Wird der Kauf einer Immobilie durch einen Makler vermittelt, erhebt dieser dafür eine Provision. Die Höhe ist nicht gesetzlich festgelegt und kann daher im Rahmen bestimmter Grenzen grundsätzlich frei verhandelt werden. Sie richtet sich nach der Marktlage, dem Preis der Immobilie und den am Markt üblichen Konditionen.

Notarkosten
Notarkosten sind nicht zu umgehen, weil in Deutschland sämtliche Immobilienverkäufe notariell beurkundet werden müssen. Sie liegen im Durchschnitt bei etwa 1,5 bis zwei Prozent des Kaufpreises. Dafür sorgt der Notar für den korrekten Ablauf des gesamten Kaufprozederes.

Grundbucheintrag
Das Grundbuch ist ein öffentliches Verzeichnis, in dem die Eigentumsverhältnisse von Grundstücken geregelt sind. Das Grundbuch nennt den oder die jeweiligen Besitzer und enthält alle wesentlichen Inhalte zu Rechten und Lasten des Grundstücks. Seit Oktober 2009 kann das Grundbuchverfahren auch elektronisch abgewickelt werden.

Kaufnebenkosten
Die Kaufnebenkosten werden auf den Kaufpreis aufgeschlagen. Sie umfassen z.B. Maklerprovision (in der Regel 3% - 6% vom Kaufpreis), Grunderwerbsteuer (nach Bundesland unterschiedlich, ca. 5% vom Kaufpreis), Notarkosten und Grundbucheintrag (zusammen ca. 1,5% vom Kaufpreis).

Tilgungsrate
Die Tilgungsrate gibt an, wie viel Prozent von Ihrem Darlehen Sie pro Jahr zurück bezahlen. Bei einem Annuitätendarlehen (Tilgungsanteil + Zinsanteil) wird über den gesamten Zeitraum der Sollzinsbindung eine konstante monatliche Rate zurückgezahlt. Eine hohe Tilgungsrate bewirkt, dass das Darlehen schneller zurückgezahlt wird. Eine niedrige Tilgungsrate hält die monatliche Rate gering.

Geb. Sollzins p.a.

Der Sollzinssatz bezeichnet den Zinssatz, der bei der Vergabe eines Ratenkredites vom Kreditinstitut festgelegt wird. Im Gegensatz zum Nominalzins ist er nicht flexibel. Die Höhe des Sollzinssatzes bleibt während der gesamten Laufzeit des Darlehens unverändert. Seine Höhe und sowie die Darlehenslaufzeit vereinbart der Kreditnehmer individuell mit der Bank.

Sollzinsbindung
Die Zinsbindung schützt Sie vor Zinserhöhungen. Gerade jetzt, wo die Zinsen für eine Baufinanzierung niedrig sind, lohnt sich eine lange Zinsbindung. Diese gibt Ihnen die Möglichkeit, sich für bspw. 20 Jahre den günstigen Zinssatz von heute zu sichern.

Finanzierungsort

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