Badarmatur – auf das Innenleben kommt es an

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Die meisten Menschen achten beim Kauf von Badarmaturen für Waschbecken, Dusche und Badewanne vor allem auf das Design. Erst beim täglichen Gebrauch machen sich jedoch die qualitativen Unterschiede bemerkbar. Ein paar Tipps helfen weiter.

Badarmatur

Eine moderne Badarmatur soll leicht zu bedienen sein, langlebig sowieso – und wenn's geht – auch noch gut aussehen. Aber die schicke äußere Form lässt nicht immer auf ein ebenso hochwertiges Produkt schließen. Profis empfehlen deshalb, vor dem Kauf unbedingt auch das Innenleben in Augenschein zu nehmen.

Badarmaturen – die richtige Materialwahl

Als Oberfläche für den Badarmaturen-Körper eignen sich Chrom und Edelstahl. Marken-Badarmaturen werden industriell verchromt. Das Material sieht nicht nur glänzend aus, sondern ist absolut kratzfest. Scharfe Putzmittel können ihnen – im Gegensatz zu Billig-Produkten – auch nach längerer Zeit nichts anhaben. Und das ist besonders wichtig: Sind nämlich nicht alle Stellen des Messingkörpers beschichtet, können geringe Mengen an Nickel und Blei ausgewaschen und zum Beispiel beim Zähneputzen mit dem Wasser aufgenommen werden. Die Armaturen mit dem Gütesiegel der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DGVW) halten die vorgegebenen Grenzwerte ein.

Bei Badarmaturen nicht am falschen Ende sparen

Vom Material der Kartusche der Badarmaturen hängt es ab, wie weich und ruckelfrei Temperatur und Wassermenge einzustellen sind und wie dicht die Badarmaturen sind. Das Zauberwort heißt Keramikdichtung, die zwar um einiges teurer ist, aber auch deutlich weniger Verschleiß zeigt als Gummidichtungen. Und die Investition lohnt sich, schnurrt doch die teure Variante zwischen acht und zehn Jahren, da sich Keramikventile selbst reinigen. Das Schnäppchen fängt meist bereits schon nach ein, zwei Jahren an zu tropfen.

Badarmaturen mit Spareffekt

In hochwertigen Badarmaturen sind Temperaturkontrollen eingebaut, die verhindern sollen, dass unnötig heißes Wasser erzeugt wird. Selbstverständlich haben sich die Hersteller auch etwas einfallen lassen, um Wasser zu sparen. Gerade bei den ständig steigenden Wasser-, Energie- und Abwasserpreisen, ist dies heute ein wichtiges Kauf-Kriterium. Normalerweise fließen bei voll aufgedrehtem Hahn bis zu 15 Liter pro Minute, die meist gar nicht benötigt werden. Integrierte Durchlaufbegrenzer hingegen können auf eine bestimmte Wassermenge eingestellt werden. Zusätzlich gespart werden kann mit einem Luftsprudler, der den Wasseraustritt konstant begrenzt.

Badarmaturen mit Pfiff

Einhebelarmaturen mit kurzem Öffnungsweg werden oft schwungvoll ganz nach oben gezogen. Um das zu verhindern, haben viele Markenprodukte eine eingebaute Bremse. Der Wasserverbrauch reduziert sich damit um 50 Prozent. Benötigt der Nutzer doch mehr Druck, reicht es, einen leichten Widerstand zu überwinden.

Noch eine pfiffige Idee zum Kostensparen: Die meisten Menschen neigen dazu, den Hebel der Badarmatur in der Mitte stehen zu lassen – vermutlich, weil es besser aussieht. Inzwischen gibt es deshalb Einhebelmischer, die auch in dieser Stellung kein lauwarmes, sondern richtig kaltes Wasser fließen lassen.

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