Rock am Ring

07.06.2013 - 09.06.2013

Rock am Ring
Rock am Ring

© byteschieber (http://www.flickr.com/photos/hotgear/)

Rock am Ring: das Mekka der rockbegeisterten Festivaljünger

Wer an Musikfestivals in Deutschland denkt, kommt an einem Namen nicht vorbei: Rock am Ring. Das dreitägige Musikspektakel rund um den Nürburgring in der Eifel markiert zweifelsfrei einen Höhepunkt im Festivalsommer und setzt seit seiner erstmaligen Austragung im Jahr 1985 Maßstäbe in Sachen Line-Up und Besucherzahlen. Knapp 85.000 Musikfans pilgern jährlich am ersten Juni-Wochenende in die Eifel, um an der legendären Rennstrecke am Nürburgring eine dreitägige Dauerparty im Zeichen des Rock'n Rolls zu feiern.

Wichtigster Erfolgsgarant des größten kommerziellen Rock- Open Airs in der Bundesrepublik ist das hochkarätige und breit aufgestellte Bühnenprogramm, bei dem der Veranstalter Marek Lieberberg stets ein glückliches Händchen für eine gelungene Mischung aus aktuell angesagten Rock, Pop und Alternative-Acts sowie Oldies des gitarrenlastigen Musikspektrums beweist: internationale Hochkaräter wie Metallica, die Red Hot Chili Peppers und Iron Maiden geben sich hier regelmäßig die Klinke in die Hand. Auch deutsche Rock-Größen wie Die Ärzte, Rammstein und die Toten Hosen sind ein fester Line-Up-Bestandteil. Mit Künstlern wie Motörhead und Slayer kommen die Fans der "härtere Töne" am Ring ebenfalls auf ihre Kosten. Wer selbst beim Rockspektakel in der Eifel dabei sein möchte, sollte sich nach Vorverkaufsstart rechtzeitig um Tickets bemühen: seit 2007 sind alle Karten für das Mega-Event am Nürburgring regelmäßig bereits Monate im Voraus restlos ausverkauft.

Rennstrecke im Rockfieber

Wenn auf den drei Stages der letzte Ton verhallt und die Lichter ausgehen, verlagern viele Festivalbesucher ihre Partystimmung auf das großzügige Campingareal, das sich weitläufig auf mehrere Zeltplätze rund um die Rennschleife verteilt. Neben herkömmlichen Campingflächen verfügt das knapp 1.000.000 Quadratmeter große Festivalgelände über mehrere Caravan-Zeltplätze für Rockbegeisterte, die komfortabel im Wohnmobil anreisen und nächtigen. Neu ist seit 2012 die so genannte "Green Camping Area", mit der die Veranstalter dem vermehrten Abfallaufkommen der vergangen Jahre durch zurückgelassene Pavillons, Zelte und Möbelgegenstände Einhalt gebieten wollen. Zudem deckt dieser Abschnitt des Zeltgeländes den wachsenden Bedarf an ruhigen Zeltplätzen, da mitgebrachte Soundanlagen sowie lärmverursachende Kühlschränke und Stromaggregate hier verboten sind. Ausschließlich in der "Nordschleife" des Geländes können mit dem PKW Anreisende unmittelbar neben ihrem Fahrzeug campieren. Alle weiteren Zelt-Areale liegen getrennt von den Parkflächen. Dank des gut durchdachten Logistik-Konzepts der Organisatoren lassen sich lange Transportwege zwischen Park und Campingplatz angenehm gestalten: rund um das Gelände sind vier Shuttlebuslinien im Dauereinsatz. Außerhalb der Festivalsaison regiert der Rennsport das Eventgeschehen am Nürburgring. Die Organisatoren und Festivalbesucher profitieren von der historisch gewachsenen Infrastruktur der Region Ahrweiler rund um das traditionsreiche Motorsport-Areal, auf dem neben der Formel 1 ganzjährig Rennsportevents aller Art stattfinden. So befinden sich allein unmittelbar an der Rennstrecke zwei Hotels, die campingabgeneigten Ringrockern einen ruhigen und komfortablen Schlafplatz bieten. Die Anreise zum Festivalgelände ist mit dem Auto aus Richtung Köln / Aachen über die A1 möglich, aus südlicher Richtung führt die Autobahn A68 über die B357 Richtung Nürburgring. Bahnreisende steuern am besten die Koblenzer Hauptbahnhof oder den Bahnhof Ahrbrück an – von beiden Destinationen verkehren Sonderbusse zum Festivalgelände

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Rock am Ring Geländeplan