Die Vorzüge eines Hauses genießen, sich jedoch nicht binden und Treppen steigen wollen? Dann ist man mit einem Bungalow zur Miete gut beraten. Der Bungalow ist ein eingeschossiges, freistehendes Haus und wird oftmals in Zusammenhang gebracht mit Sommer- oder Ferienhäusern. Er benötigt eine große Fläche, da alle Zimmer nebeneinander zu finden sind und nicht wie bei gewöhnlichen Häusern übereinander. Man entscheidet sich mit dieser Hausform ganz bewusst für ein ebenerdiges Wohnen. Sollte ein Keller vorhanden sein, wird dieser nicht als ein zusätzliches Wohngeschoss mitgezählt. Fälschlicherweise verbindet man mit einem Bungalow immer ein Flachdach, da die damalige Bauweise aus den 50er Jahren es mit sich brachte. Doch heute setzen Architekten auf Individualität und es können ganz unterschiedliche Dachformen wie z.B. Walmdach oder Zeltdach auftreten. Es gibt Bungalows in allen Größen und Formen, daher kann man ihn auf unterschiedliche Art und Weise nutzen: von einem kleinen Gartenhaus, über ein Ferienhaus bis hin zu einem vollwertigen Einfamilienhaus.
Ein Bungalow als Gartenlaube war gestern. Heute kann ein Bungalow als ein Fertighaus oder auch Massivhaus erscheinen. Für umweltbewusste Menschen gibt es sogar den Bungalow als Energiesparhaus mit eigener Wärmepumpe. Die Dachform kann außer flach, auch eckig oder rund sein und der Grundriss entspricht bei weitem keinem Quadrat oder Rechteck mehr. Individualität wird großgeschrieben. Für ältere Menschen sind die einzelnen Räume leichter erreichbar, da keine Treppe den Weg versperrt und somit ist es eine perfekte Ausgangssituation für ein barrierefreies Wohnen im Alter. Sehr beliebt sind Bungalows in L-Form und anstatt des langweiligen Flachdaches findet man nun häufiger Pultdächer. Alles ist möglich: vom kleinen Rentner-Bungalow bis hin zum pompösen Luxusbungalow mit Swimmingpool und Sauna.